Ausstellung Videokunst Kunstraum Riehen zeigt Videokunst der 1990er Jahre

Die Taste «Rewind» fand sich auf jedem Videogerät. Darauf spielt der Titel der Ausstellung an. Die ausgestellten Werke sind alle noch analog hergestellt.

Zwei Gesichter aus dem Video. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Im Video "Duett", arbeitet Max Philipp Schmid mit den Stimmen und dem Schnitt. zVg

20 Jahre sind keine lange Zeit, doch der Rückblick in der Ausstellung «Rewind 1997» zeigt, wie rasant der technische Wandel in den letzten Jahren voranging. «Die Werke in der Ausstellung entstanden unter ganz anderen Bedingungen als heute» sagt Kuratorin Noelle Pia.

«Die zweite Hälfte der 1990er Jahre waren eine Zeit des Übergangs.» Einerseits habe die Videokunst sich vermehrt zu etablieren begonnen, auch ausserhalb eines sehr spezialisierten Umfelds. Andererseits habe in dieser Zeit der digitale Wandel so richtig angefangen.

Gerade in Basel wurde Videokunst stark gefördert. 1985 wurde an der Hochschule für Gestaltung die Videofachklasse eingeführt.

«Rewind 1997» zeigt Werke von Bettina Grossenbacher, Esther Hiepler, Christoph Oertli, Max Philipp Schmid und Hildegard Spielhofer.