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Basel Baselland Lukas Engelberger will Basler Regierungsrat werden

Der Favorit tritt definitiv an: Der Basler CVP-Grossrat und Kantonalparteipräsident Lukas Engelberger will nun ganz offiziell Nachfolger von Carlo Conti in der Basler Regierung werden.

CVP-Grossrat Lukas Engelberger
Legende: Ist für eine Kandidatur bereit: CVP-Grossrat Lukas Engelberger (Mitte) Keystone

Für die am18. Mai stattfindende Ersatzwahl des auf Ende Juli zurücktretenden Basler Gesundheitsministers Carlo Conti (CVP) gibt es einen ersten Kandidaten: Parteikollege und Grossrat Lukas Engelberger sagt dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF: «Ja, ich bin an einer Kandidatur interessiert.» Er werde sich für diesen Sitz bewerben und versuchen, diesen für die Partei zu behaupten.

Kronfavorit bewirbt sich

Der 38jährige Jurist, der beim Pharma-Konzern Roche tätig ist, gilt denn auch als Kronfavorit für die Nachfolge von Carlo Conti. Lukas Engelberger ist seit 2004 im Grossen Rat und dort u. a. Mitglied der Wirtschafts- und Abgaben-Kommission (WAK).

Lukas Engelberger blickt aber bereits auch auf die Gesamterneuerungswahlen in Basel-Stadt von 2016. Das sogenannte «Riehener Modell» mit einer Einbindung der SVP hält Engelberger für durchaus erfolgversprechend. Nur in der Ausländerpolitik gebe es einen Dissens zwischen den Bürgerlichen und der SVP; dabei handle es sich aber um Fragen, die auf Bundesebene verhandelt werden müssten.

Für die Ersatzwahl des Sitzes von Carlo Conti hat bereits die SVP ihr Interesse angemeldet; die Partei hat eine Findungskommission eingesetzt und will der CVP den Regierungssitz streitig machen, wäre aber allenfalls bereit, auf eine Kandidatur zu verzichten, falls alle bürgerlichen Parteien die SVP bei den Gesamterneuerungswahlen 2016 unterstützen würden.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Gerd Brunner, 1221 Wien postfach 49
    nach e jünger und andere könnte ich mir das Buch von Erich Fromm Die Furcht vor der Freiheit vorstellen auch zeigt Fromm wie eine Beziehungsarme Gesellschaft für populist. Redewendungen empfänglich ist. Gerd Brunner
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