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Basel Baselland Massenentlassung bei Giesserei Erzenberg AG in Liestal

Nach den Entlassungen bleibt nur noch ein kleiner Teil der Angestellten übrig. Wegen wirtschaftlichen Schwierigkeiten müssten 50 der insgesamt 68 Mitarbeiter entlassen werden, teilt das Unternehmen in Liestal mit.

Fabrikeingang mit parkierten Autos davor.
Legende: Seit 1840 produziert die Giesserei Erzenberg AG in Liestal. wikimedia

Nach dieser Massenentlassung wolle sich das Unternehmen nur noch auf Kunden- und Spezialbauguss konzentrieren. Damit trennt sich die Giesserei Erzenberger AG von der Produktion von Massenprodukten, teilt das Unternehmen mit.

Aufgrund dieses Entscheides müssen von den 68 Angestellten etwa 50 entlassen werden. Ein Teil des Stellenabbaus soll durch Frühpensionierungen erfolgen.

Vewaltungsratspräsident Albert Lehmann erklärt, als Unnternehmen, das in der Region verankert sei und als «loyaler und sozialer Partner der Arbeitnehmerschaft» falle den Verantwortlichen der Stellenabbau schwer. Die Firma müsse viele langjährige Mitarbeiter entlassen. «Hinter jedem stehen mehrere Familienmitglieder, die alle mit betroffen sind. Da gibt es viele menschliche Schicksale.»

Die Giesserei befinde sich heute in einer äusserst schwierigen wirtschaftlichen und finanziellen Lage, heisst es in der Mitteilung. Als Ursache nennt die Giesserei in Liestal die ausländische Konkurrenz und deren starken Druck auf die Preise.

Die Giesserei Erzenberger AG wurde 1840 gegründet und war damals eine der ersten Fabriken in Liestal.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Johannes John, St. Margarethen
    Molkerein die schließen, leere Supermärkte, Massenentlassungen bei uns. Im Nachbarland Massenansturm von Schweizer Bürgern bei Supermärkten, Bauhäusern... Unser Franken müsste dringend abgewertet werden, denn dann werden unsere Produkte auch wieder konkurrenzfähig im Ausland. Wie lange will die Politik noch warten?!
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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Eine der Folgen von diesen unsinnigen USEU Blockaden für unsere Wirtschaft, auf dem Gebiet Maschinenbau und Angrenzende .Darum bin ich gegen jedewelche Lieferverbote durch fremde Mächte. Am Schluss müssen bei uns Unschuldige den Schaden tragen . Ist das auch Recht aus EU- Strassburg? Darüber haben die ach so beflissenen Schnellschuss -Politiker in der EU, sicherlich nicht nachgedacht .
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