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Interview mit dem Basler Kantonstierarzt Michel Laszlo.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 22.04.2020.
abspielen. Laufzeit 03:43 Minuten.
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Mehrere Fälle nachgewiesen In Basel ist die Taubenpest ausgebrochen

Die Krankheit ist tödlich und hochansteckend für die Tiere. Das Virus ist auch auf den Menschen übertragbar.

Es klingt wie ein schlechter Witz. Tatsächlich aber haben die Behörden die Taubenpest bei mehreren Tieren nachgewiesen. Die Krankheit ist für die Tauben tödliche und hochansteckend.

Anzeichen der Erkrankung seien vermehrte Schreckhaftigkeit der Tauben sowie einseitige Lähmungen der Flügel und Beine, teilte das Basler Gesundheitsdepartement am Mittwoch mit.

Für Menschen ansteckend aber nicht gefährlich

Und: Das Virus könne auch auf Menschen übertragen werden. Die Erreger könnten eine Bindehautentzündung oder leichte Grippesymptome auslösen, ansonsten verursachten sie aber keine gravierenden Symptome, heisst es in der Mitteilung.

Das Gesundheitsdepartement mahnt, kranke oder tote Tiere nicht zu berühren. Nach einem direkten oder indirekten Kontakt sei gründliches Händewaschen angesagt.

Tauben jetzt bloss nicht füttern

Aufrufe auf Social-Media-Kanälen, Stadttauben wegen angeblicher Futterknappheit im Zuge des Coronavirus-Lockdowns zu füttern, zielten in die falsche Richtung und seien letztlich auch für die Tauben schädlich.

Fütterungsstellen, die Viren-tragende, aber auch gesunde Tauben anlockten, stellten eine bedeutsame Ansteckungsquelle von nicht infizierten Tauben dar, schreibt das Gesundheitsdepartement.

Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr;

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Was gedenkt das Gesundheitsdepartement Basel gegen die Taubenpest zu tun? Lässt man die armen Tiere verr.... oder hilft man nach? Wenn Lähmungen der Flügel und Beine festgestellt wird, sollte man diese Geschöpfe nicht erlösen, damit sie andere nicht anstecken können?
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  • Kommentar von Monika Bucher  (Pfupf)
    Das Elend der Stadttauben.
    Stadttauben sind verwilderte Haustiere und können ohne die Hilfe der Menschen nicht überleben. Da es verboten ist sie zu füttern ernähren sie sich von Abfällen, was zu Erkrankungen und Fehlernährung führt. Jetzt in der Coronazeit sind die Städte menschenleer und sie finden kein Futter mehr. Sie haben Hunger und werden krank, wie zum Beispiel durch die Vogelpest. Jetzt wird das Füttern erst recht verboten. Sind ja nur die Ratten der Lüfte...
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    1. Antwort von Martin Ebnöther  (ventilator@semmel.ch)
      Stadttauben sind keine verwilderten Haustiere, sondern haben sich dem Menschen resp. der Zivilisation angepasst. Bei den Ratten ist es dasselbe, und die wuerde ich jetzt auch nicht unbedingt zu den Haustieren zaehlen. Tauben sind Luftratten, wie Sie ja selber auch schon schroben.
      Und Tauben zu fuettern ist definitiv falsch verstandene Tierliebe.
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  • Kommentar von Christian Baumann  (Christian Baumann)
    Ein Hoch auf den Turmfalken und all diejenigen, die sich darum kümmern, dass es dem Fressfeind der Tauben in unseren Städten gut und bald noch besser geht. Ich kann nur hoffen, dass angesichts dieses Artikels die Autofahrer dem Stadtmarder gnädiger gestimmt sind als auch schon.
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