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Meldeplattform Die Basler Polizei will wissen, welche Strassen gefährlich sind

Die Verkehrsteilnehmer sollen melden, an welchen Orten sie sich unsicher fühlen. Bevor es zu einem Unfall kommt.

Auf den Basler Strassen werden bei Verkehrsunfällen jedes Jahr fast hundert Menschen schwer oder sogar tödlich verletzt. Im Vergleich zu anderen Städten sei das zwar eher wenig, gleichwohl möchte die Basler Regierung die Sicherheit auf den Strassen nun weiter verbessern. Deshalb will sie eine Online-Plattform einrichten, auf der Autofahrer, Fussgänger und Velofahrer Orte melden können, die aus ihrer Sicht für Verkehrsteilnehmer besonders gefährlich sind.

«Die Idee ist, dass uns die Leute sagen, wo sie sich auf den Basler Strassen unsicher fühlen», sagt Martin Bischofberger von der Kantonspolizei Basel-Stadt. Auch wenn es Orte gebe, an denen es regelmässig fast zu Unfällen komme, sei dies für die Polizei interessant. Denn «Fast-Unfälle» würden bei der Polizei nicht registriert. «Wir wollen hinschauen, bevor es zu einem Unfall kommt», sagt Bischofberger.

Die Meldeplattform ist Teil eines Pakets mit 22 Massnahmen, welche alle die Sicherheit auf den Strassen erhöhen sollen. Die Einrichtung der Online-Meldeplattform kostet rund 100'000 Franken.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Patrik Müller (P.Müller)
    Meinen Hinweis : Besonders Unfallgefährdet ist das gesamte Strassen- Ampel- und Trottoirnetz das von Velofahrern benutzt wird. Und das zu jeder Tages- und Nachtzeit. Äh, und was machen die Verkehrsbeamten denn den ganzen Tag in Basel? Diese Stadt ist ja wirklich nicht so gross, dass diese nicht selber merken wo's klemmt. Ist das Delegieren an den Bürger die neue Bürgernähe oder die Einsicht, dass der Beamtenapparat nicht immer alles selber besser weis?
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