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Spannung vor Messe-GV
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 28.01.2020.
abspielen. Laufzeit 02:43 Minuten.
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Messe Schweiz Spannung vor der ausserordentlichen Generalversammlung

Ein Grossaktionär verlangt eine Sonderprüfung vergangener Geschäfte. Der Verwaltungsrat ist dagegen, hofft aber auf eine friedliche GV.

Erhard Lee ist hinter dem Kanton Basel-Stadt der grösste Aktionär bei der Messe Schweiz. Er hat die ausserordentliche Generalversammlung von heute durchgesetzt. Dort möchte er erreichen, dass eine Mehrheit der Aktionäre einer Sonderprüfung vergangener Geschäfte zustimmt. Er vermutet, dass in der Verangenheit schlecht gewirtschaftet wurde, weshalb die Messe Schweiz heute in Schieflage ist.

Der Verwaltungsrat der Messe Schweiz ist gegen diese Sonderprüfung. Er argumentiert, mit der Prüfung würden Details an die Öffentlichkeit kommen, die unter das Vertragsgeheimnis fallen.

Wenig Chancen für Grossaktionär

Erhard Lee dürfte mit seinen Anträgen keine Chance haben. Denn die Kantone Basel-Stadt, Baselland, Zürich und die Stadt Zürich halten fast 50% des Aktienkapitals. Sie brauche nur ein paar wenige zusätzliche Stimmen, um seine Anträge abschmettern zu können.

Verwaltungsratspräsident Ueli Vischer setzt aber auf keinen Machtpoker. Er hofft, dass Erhard Lee seine Anträge noch zurückzieht. Laut Vischer fühlt sich der Grossaktionär schlecht behandelt, da er in die Ausarbeitung der neuen Messe-Strategie nicht eingebunden wurde. Diese sieht einen Teilverkauf des Messegeschäftes vor oder den Eintritt eines Investors ins Aktionariat.

Unruhige Generalversammlung möglich

Ob der Wunsch von Ueli Vischer in Erfüllung geht, ist offen. Denn nicht nur Erhard Lee ist mit der Messe unzufrieden. Etliche Kleinaktionäre sind es ebenfalls und könnten die ausserordentliche Generalversammlung mit ihren kritischen Voten aufmischen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Roger Pellaton  (ThePelikan)
    An einer offenen Aufarbeitung der Geschehnisse ist niemand wirklich interessiert. Vor allem nicht jene Entscheider, die fürchten, sich erklären zu müssen. Mit Schlagworten wie "wir müssen in die Zukunft schauen" wird auch dieses Mal der Teppich über alles gelegt werden. Dem armen/doofen Normalbürger ist die Wahrheit doch gar nicht zuzumuten. Schade, dass auch dieses Mal nichts gegen die Politikverdrossenheit unternommen wird, über die dann bei den nächsten Wahlen wieder geklagt wird...
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  • Kommentar von Urs Petermann  (Rhf)
    Die Abstimmung ist ein Witz, da BS, BL, ZH und die Stadt Zürich schon fast alleine die Mehrheit haben! Korrekterweise sollte sich die öffentliche Hand der Stimme enthalten! Denn schliesslich waren auch ihre VR für das Einkaufen von Gesellschaften mitverantwortlich.
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