Michael Koch bekommt Basler Filmpreis

Der Basler Filmpreis 2016 geht an den Regisseur Michael Koch und seinen Film «Marija». Den Medienkunstpreis erhalten die Videokünstler Dominique Koch und Esther Hunziker. Insgesamt wurden Preisgelder von 40'000 Franken nach einem neuen Modell verteilt.

Regisseur Koch und Schauspielerin Breitkreiz Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Basler Filmregisseur Michael Koch und die Hauptdarstellerin von «Marija», Margarita Breitkreiz. Keystone

«Marija» ist Kochs erster langer Spielfilm. Er ist eine Ko-Produktion einer Kölner und einer Zürcher Firma. Der Film befasst sich mit dem schwierigen Leben einer jungen Ukrainerin in Deutschland und wurde bereits schon am Filmfestival in Locarno gezeigt. Der Filmmacher Michael Koch lebt und arbeitet in Basel und Berlin.

Dominique Koch und Esther Hunziker erhielten für ihre Videoinstallationen «Perpetual Operator» und «Earth» den Basler Medienkunstpreis. Den Basler Filmförderpreis erhielt Eva Vitjia für ihren Kinodokumentarfilm «Das Leben drehen».

Die Basler Film- und Medienkunstpreise der Kulturabteilungen der beiden Basel wurden im Gare du Nord erstmals nach einem neuen Fördermodell vergeben: Die Preisvergabe erfolgt neu auf Empfehlung einer unabhängigen Fachjury. Bis letztes Jahr hatte der Verein «Balimage» die Preise ausgerichtet.