Militärpolizei soll im Baselbiet Einbrecher vertreiben

Einbrüche sind im Baselbiet ein grosses Problem. Die Anzahl der Einbrüche bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau. Jetzt soll die Militärpolizei für mehr Sicherheit sorgen. Eine solche Zusammenarbeit gab es im Baselbiet noch nie.

Zwei Soldaten in Uniform stehen hinter einer Autotüre, auf der Polizei steht. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Militärpolizei geht im Baselbiet für einen Monat auf Einbrecher-Jagd. Keystone

Im Kanton Baselland wird viel eingebrochen. «Die Anzahl der Einbrüche bewegt sich nach wie vor auf einem hohen Niveau», schreibt die Polizei Basel-Landschaft in einer Mitteilung. Hinzu kommt, dass in der dunklen Herbst- und Winterzeit die Anzahl der Einbrüche traditionell zunimmt.

Die Baselbieter Polizei greift deshalb zu einem neuen Mittel: Für einen Monat wird das Militär im Kampf gegen Einbrecher die Baselbieter Polizei unterstützen. Das Ziel sei es, die derzeit hohen Einbruchszahlen zu senken und Einbrecher wenn möglich festzunehmen. Im Baselbiet sind Militärpolizisten im Einsatz, die aktuell WK-Dienst leisten. Das Kommando über den Einsatz liegt bei der Baselbieter Polizei.

Sinnvoller Einsatz

Diese militärische Unterstützung gegen die Einbrecher kommt sogar bei linken Politikern gut an. Der grüne Landrat Klaus Kirchmayr sagt gegenüber dem «Regionaljournal Basel» von Radio SRF: «So werden WK-Soldaten sinnvoll eingesetzt.»

Die Unterstützung der Militärpolizei hat die Schweizer Armee dem Kanton Baselland angeboten. Denn für WK-Soldaten sei dies eine gute Übung. Das Angebot der Unterstützung im Kampf gegen Einbrecher kommt aber auch beim Kanton Baselland gut an. Nico Buschauer, Sprecher der Baselbieter Polizei, betont, dass beide Seiten davon profitieren: «Insgesamt haben wir eine Win-win Situation».