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Legende: Audio Ideen für eine Region sollen direkt aus der Bevölkerung kommen, wünschen sich die Gründer der neuen Onlineplattform. abspielen. Laufzeit 02:47 Minuten.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 02.08.2019.
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Mitgestalten im Alltag Neue Online-Plattform sammelt Ideen für Basel

Auf der Internetseite «Baselcrowd» suchen fünf Basler Unternehmer nach Lösungen für ein besseres Zusammenleben.

Idealismus ist die treibende Kraft hinter der Plattform «Baselcrowd». Die fünf Gründer, unter ihnen der parteilose Gemeinderat von Bubendorf, Charles Rüdi, sind der Überzeugung, dass gemeinsam die besten Lösungen für ein gutes Zusammenleben in einer Stadt entstehen.

«Schwarmintelligenz» nennt das Mitbegründer Frank Wolff. Die neue Plattform soll jeder und jedem die Möglichkeit geben, Ideen zu teilen und so die Stadt Basel ein kleines Stück weit mitzugestalten.

Umwelt und Nachhaltigkeit

Seit Anfang Juni ist die Internetplattform online, Link öffnet in einem neuen Fenster. Mittlerweile tummeln sich rund 200 Nutzerinnen und Nutzer auf «Baselcrowd» und haben gemeinsam etwa fünfzig Ideen für die Region entwickelt. Das Spektrum ist gross: Zwischen sehr fantasievollen Ideen, wie zum Beispiel einem schwimmenden Weihnachtsmarkt auf dem Rhein, finden sich durchaus auch umsetzbare Projekte.

So fordert ein Nutzer beispielsweise die Begrünung des Rocheturms oder eine weitere Nutzerin ein Festival für Seniorinnen und Senioren auf dem Barfüsserplatz. Was auffällt, wenn man durch die Liste der Ideen auf der Plattform «Baselcrowd» scrollt: Umwelt und Nachhaltigkeit sind Themen, welche die User am meisten beschäftigen.

Bei der Idee bleibts aber momentan

Im Moment werden die Ideen auf der Plattform erst einmal gesammelt. Bis es soweit ist, dass sich daraus ein handfestes Projekt entwickelt, wird es noch eine Weile dauern. Ziel der Gründer ist es, Investoren und Partner zu finden, welche die Ideen der Userinnen und User umsetzen und finanzieren wollen.

Somit hat die Onlineplattform aktuell noch Startup-Charakter. Das soll sich aber laut Frank Wolff in Zukunft ändern. Er hofft, dass sich die Plattform bald finanziell selbst tragen kann und möglichst viele Ideen umgesetzt werden.

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