Bobsport Nach Rücktritt: Baselbieter Bobfahrerin will zurück an Weltspitze

Eigentlich hatte Sabina Hafner dem Bob-Sport vor vier Jahren den Rücken gekehrt. Die 32-jährige Baselbieterin hatte ihre Karriere nach einem Unfall beendet. Aber vor einem Jahr kam der Rücktritt vom Rücktritt. Und nun peilt Hafner im Zweierbob sogar ihre dritten olympischen Spiele an.

Eine Frau in einem Bob. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Nach vier Jahren Pause möchte sich Sabina Hafner wieder an die Spitze zurückkämpfen. Keystone

Dem Frauen-Bob in der Schweiz würde es zurzeit nicht besonders gut gehen. Das sei ein Hauptgrund, warum sie sich entschlossen habe, nochmals in den Bob zu steigen. Das sagt Sportgast Sabina Hafner gegenüber dem Regionaljournal: «Eigentlich bin ich sonst nicht für Rücktritt vom Rücktritt.»

Bei Olympia noch was gut zu machen

Nun peilt die 32-Jährige sogar ihre dritten olympischen Spiele an, nämlich diejenigen von 2018 in Pyeongchang (Südkorea). Das habe auch damit zu tun, dass sie an ihren zwei bisherigen Teilnahmen, an den Winterspielen von Turin (2006) und Vancouver (2010), nur hintere Ränge belegen konnte. Da sei noch etwas gutzumachen, findet die Baselbieterin.

Ihr Comeback im Bob stellt Sabina Hafner aber auch beruflich vor neue Herausforderungen: die Elektro-Ingenieurin arbeitet nur im Teilzeit-Pensum und muss den Sommer nutzen, ihr Pensum aufzustocken. Im Sommer wird im Bobsport reduziert trainiert.

(Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr)