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Legende: Video Das Chemieunternehmen Rohner stellt seine Tätigkeit ein abspielen. Laufzeit 03:57 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 25.06.2019.
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Nach Schliessung Pratteln möchte Wohngebiet auf Rohner-Areal

Die Firma Rohner ist am Ende. Nun sollen dort Wohnungen entstehen. Diese Vision haben Gemeinde und Grundeigentümer.

Über 100 Jahre lang hat die Chemiefirma Rohner beim Bahnhof Pratteln produziert. Bis vor ein paar Wochen liefen die Maschinen noch auf Hochtouren, nun stehen sie still. Die Firma hat Konkurs angemeldet. Dies unter anderem nachdem bekannt worden war, dass vom Areal der Rohner mehrere Millionen Liter Abwasser ins Grundwasser gelangt sein sollen.

Die Kosten werden im Moment durch den Kanton Baselland übernommen.
Autor: Nico BuschauerMediensprecher Bau- und Umweltschutzdirektion BUD

Der Betrieb wird nun stillgelegt. Dies könne jedoch nicht von heute auf morgen geschehen, erklärt Nico Buschauer, Sprecher der Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion BUD und hält fest: «Die Kosten werden im Moment durch den Kanton Baselland übernommen.» Momentan arbeiten gemäss Aussagen eines Mitarbeiters noch 30 Personen in dem Betrieb, bis vor kurzem waren es noch über 140. Die Mitarbeiter haben im Februar den letzten Lohn erhalten.

Wohnen statt Chemie

Was mit dem Areal passiert, ist derzeit noch offen. Klar ist, dass es Altlasten im Boden hat. Besitzerin des Areals ist seit letzten Jahr die Firma Hiag. Dort sei man sich dessen bewusst, heisst es auf Anfrage. Zur Frage, wer die Kosten für eine mögliche Sanierung zahlt, wolle man sich jedoch nicht äussern. Dies sei jedoch vertraglich geregelt.

Was die Zukunft des Areals angeht, haben Arealbesitzerin und Gemeinde schon konkretere Pläne. «Wir befinden uns hier im Wohngebiet von Pratteln und das Gebiet kann man sicher transformieren», sagt Gemeindepräsident Stephan Burgunder (FDP). Die gleiche Vision hat die Firma Hiag: «Aufgrund der Lage unmittelbar beim Bahnhof und mitten im Wohnbereich wird es wohl in Richtung Wohnen gehen und kaum chemische Industrie bleiben», teilt die Firma auf Anfrage gegenüber SRF schriftlich mit.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Dass dieser Laden dichtgemacht wird,ist richtig.Aber noch ein
    Wohnquartier aus dem Boden zu stampfen,nur um das zinsgünstige
    Kapitallagern zu können,ist ,gelinde gesagt,Biirewaich.
    Was soll aus Pratteln werden?Eine Agglo mit 50000 Einwohnern?
    Reicht Salina Raurica nicht,um die Einheimischen zu vertreiben?
    Schafft Gewerberäume,um Arbeitsplätze anzusiedeln,und hört auf,
    das Gewerbe zwischen Wohnungen einzuklemmen.
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