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Legende: Video Trotz Hitze: rund 300 Teilnehmer an Gedenkfahrt am Gempen abspielen. Laufzeit 00:33 Minuten.
Aus News-Clip vom 26.06.2019.
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Nach schwerem Unfall am Gempen Mehrere hundert Velofahrer nehmen an Gedenkfahrt teil

Sie bekunden ihre Solidarität mit dem lebensgefährlich verletzten Rennvelofahrer und fordern sicherere Strassen.

Trotz brütender Hitze sind rund 300 Velofahrerinnen und -fahrer zur Gedenkfahrt gekommen. Sie versammelten am Fuss des Gempen und bekundeten Solidarität mit ihrem verunfallten Kollegen: «Das hätte jeden von uns treffen können», sagt ein Mann und eine Frau ergänzt: «Ich möchte ein Zeichen setzen gegen Raser und für mehr Sicherheit im Verkehr.»

Ein tragischer Unfall

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Der Unfall wühlt die Veloszene auf: Ein 38-jähriger Rennvelofahrer wurde auf der Gempenstrasse von einem 23-jährigen Autofahrer erfasst. Dieser hatte einen Sportwagen gemietet und soll bei hohem Tempo auf die Gegenfahrbahn geraten sein. Der Velofahrer wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

Organisiert wurde diese Gedenkfahrt von mehreren Velo- und Umweltverbänden aus der Region. Philipp Schoch, Co-Präsident von Pro-Velo beider Basel, fordert griffige Instrumente: «Der Gempen muss sicherer werden. Wir brauchen jetzt harte Massnahmen.»

Unter anderem fordert Schoch ein strengeres Tempolimit für Autofahrer, separate Velowege und ein Verbot von Sportwagen auf dem Gempen. Diese Forderungen wollen die Verbände auch in den Kantonsparlamenten einbringen.

Velofahrer
Legende: Rund 300 Velofahrerinnen und -fahrer denken ihrem schwer verunfallten Kollegen. SRF/Sedrik Eichkorn

Nach den Ansprachen stiegen viele Teilnehmer wieder auf ihr Velo und fuhren den Gempen hoch, bis in die Kurve, in der sich der tragische Unfall ereignete.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Hans König  (Hans König)
    Da würde ich nicht die Hand umdrehen. Es gibt unvernünftige Autofahrer; leider auch immer mehr unvernünftige Velofahrer. Zunehmend stelle ich fest, dass es Velofahrer gibt, die mit mehr als 50Kmh durch die Stadt flitzen und die meisten Verkehrszeichen missachten. Mit Stolz lassen sie die Autofahrer hinter sich, damit sie sich brüsten können, welche Leistungen sie erbracht haben. Nicht verwunderlich, dass die Zahl der Velounfälle sprunghaft zunehmen.
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    1. Antwort von daniel schulz  (Alfonso)
      Mit über 50 km/h? Ab zur Tour de France mit denen.
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  • Kommentar von hans schwarz  (ks)
    Ja, das hätte leider jedem passieren können. Hoffentlich wird er wieder gesund - irgendwie. Nicht nur am Gempen, ein solcher Autofahrer gehört schlicht nie mehr auf die Strasse.
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  • Kommentar von Joseph De Mol  (Molensepp)
    Ich finde es wichtig, dass hier ein deutliches Zeichen der Solidarität gesetzt wird. Das ist ein so schlimmer, tragischer Unfall mit äusserst weitreichenden Folgen. Aus schierem Spass und blossen Eigennutz hat ein intellektuell offensichtlich schwer Beschränkter unbeteiligte und die Strasse (nicht den Nürburgring) korrekt nutzende Verkehrsteilnehmer in äusserst grobfahrlässiger und in erheblicher Missachtung des Lebens gefährdet und verletzt. Gute Besserung dem Opfer und viel Kraft!!!
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