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Nach Volksabstimmung Regierung muss Massnahmen zu Belebung des «Läufelfingerli» prüfen

Der Landrat hat am Donnerstag mehrere Vorstössen überwiesen, welche eine bessere Auslastung der S9 bezwecken sollen.

Das «Läufelfingerli» lebt weiter. Das Baselbieter Stimmvolk hat im November des letzten Jahres mit deutlicher Mehrheit entschieden, dass die Bahnlinie S9 ins Homburgertal nicht stillgelegt werden soll - und dies trotz der schlechten Auslastung des Läufelfingerlis, und gegen den Willen der Regierung.

Entsprechend sahen sich nun die Abstimmungssieger in der Pflicht Varianten aufzuzeigen, wie man mehr Leute dazu bewegen kann, die Bahnlinie zu benutzen, um so einen besserer Kostendeckungsgrad zu erreichen. Ein ganzes Bündel solcher Vorstösse wurde am Donnerstag im Landrat diskutiert. Die Ideen reichten von der Schaffung besserer Anschlüsse für Pendler bis hin zu der Einführung eines Halbstundentakts in Stosszeiten.

Die meisten Vorstösse wurden vom Landrat an die Regierung überwiesen, welche nun die Kosten und die Wirkung der Vorschläge evaluieren muss. Eine Idee verwarf die bürgerliche Landratsmehrheit indes. So muss die Regierung nun nicht prüfen, ob in Thürnen als Belebungsmassnahme für das Läufelfingerli ein neuer Bahnhof gebaut werden soll.

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