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Neue Messe Grand Basel will Autosammler mit grossem Portemonnaie anlocken

Während die Messe Schweiz mit Problemen kämpft, freut sie sich trotzdem über die neue Autoschau.

Rund 100 exklusive Autos aus der Vergangenheit und der Gegenwart, sowie Zukunftsmodelle werden in der Grand Basel präsentiert. Laut den Veranstaltern komme es bei der Auswahl der Autos auf das Design, die Herkunft und auch auf die historische Bedeutung an. Vertreten sind viele grossen Marken der Automobilgeschichte.

Auto als Kunstobjekt

Präsentiert werden die Exponate nicht wie in einer herkömmlichen Automobilmesse, sondern eher wie in einem modernen Museum. «Die Autos werden wie Kunstwerke ausgestellt», sagt Niki Hasler, der mit seiner Basler Ferrari-Vertretung an der Grand Basel ausstellt. Jedes Auto hat dabei eine eigene Koje, die den Rahmen bildet. Für die Grand Basel wurde eigens ein modulares Architektur- und Ausstellungskonzept erarbeitet.

Keine herkömmliche Automesse

Für Niki Hasler ist die Messe vor allem eine Möglichkeit Kundenkontakte zu knüpfen: «Wir wollen neue Auto-Liebhaber kennenlernen und für sie alte Ferraris auftreiben und restaurieren.» Die Grand Basel möchte keine konventionelle Automesse sein. Vielmehr soll sie sich auch zu einer Plattform für Autoliebhaber mit einem grossen Portemonnaie entwickeln. Ziel sei es, dass an der Grand Basel exklusive Autos gehandelt werden, sagt der Messe-Direktor Mark Backé: «Dafür brauchen wir noch einen langen Atem, aber wir möchten uns als vertrauenswürdige Plattform für Leute etablieren, die in exklusive Autos investieren.»

Offiziell eröffnet wird die Grand Basel am 6. September. Exklusive Gäste durften sich die Schau in der Messehalle 1 in Basel bereits ansehen.

Neue Hoffnungsträgerin

Die MCH Group erlebt gerade schwierige Zeiten und schreibt nach dem Bedeutungsverlust der Baselworld roten Zahlen.

Die neue Automesse Grand Basel gilt als Hoffnungsträgerin der MCH Group, um aus der Krise zu kommen. Die Lancierung der Grand Basel sei aber keine Reaktion auf die schwierigen Zeiten, sondern schon angelaufen, als es der Baselworld noch gut ging, sagt Christian Jecker von der MCH Group.

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