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Nach Zürich und Bern hat nun auch Basel ein Trammuseum. Interview mit Projektleiter Georg Vischer.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 16.01.2020.
abspielen. Laufzeit 04:11 Minuten.
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Neues Basler Tram-Museum Lang gehegter Traum wird wahr

60 Jahre nach der ersten Idee öffnet morgen Abend das neue Tram-Museum seine Tore. Für viele wird damit ein Traum wahr.

Bern hat eins, Zürich schon länger, erst an dritter Stelle folgt jetzt die Drämmli-Stadt Basel mit der Eröffnung eines Tram-Museums. BVB-Direktor Bruno Stehrenberger gab sich an der Medienführung durch das neue Museum am Donnerstag selber überrascht, dass die Stadt, die für jedes erdenkliche Thema ein Museum besitzt, erst jetzt dem so beliebten Tram eine eigene Dauerausstellung widmet.

Die Eröffnung des Museums fällt auf das 125. Geburtsjahr der BVB, der früheren Basler Strassenbahnen. Das Projekt schwirrt schon Jahrzehnte in den Köpfen der engagierten Mitglieder des Basler Tramclubs herum.
Es begann in den 1960er-Jahren, als Tram-Fans ausgediente historische Tramzüge vor der Verschrottung retteten, wie Georg Vischer, Projektleiter des Museums, sagte. Der Traum des Museums blieb aber lange unverwirklicht.

Museum im historischen Tramdepot Dreispitz

Das Museum ist im ehemaligen Werkstattbereich des auch als Bau besuchenswerten historischen Tramdepots Dreispitz aus dem Jahr 1916 untergebracht. Es bietet einen lehrreichen Überblick über die Geschichte des Tramnetzes und der technischen Entwicklung der Tramflotte vom Zweiachser bis zu den modernen Niederflur-Zügen.
Zu den Höhepunkten der Ausstellung gehören verschiedene Führerstände und ein Simulator; in diesem lässt sich die Strecke der Linie 8 abfahren.
Im Tramdepot Dreispitz untergebracht sind auch die historischen Motorwagen und Anhänger. Allerdings sind sie nicht integrierte Bestandteile des Museums. Während den Öffnungstagen des Museums an jedem dritten Sonntagnachmittag können sie aber an Führungen besichtigt werden. Dann wird auch ein historischer Tram-Shuttle die Besucher von der Schifflände ins Museum kutschieren.
Die Baukosten für das Museum betrugen rund 500'000 Franken, je hälftig getragen von den BVB und dem Tramclub respektive der Genossenschaft Tram-Museum. Die Einrichtung der Ausstellung kostete weitere 200'000 Franken und wurde vollständig privat finanziert. Auch der Betrieb des Museums wird privat finanziert oder genauer von Mitgliedern des Tramclubs in ehrenamtlicher Tätigkeit bewältigt.

Eröffnung an der Museumsnacht

Das neue Museum öffnet an der Museumsnacht am Freitag erstmals seine Tore. Dann wird das nicht beheizte Haus erst einmal eine Winterpause einlegen, bis es ab 19. April den regulären Betrieb aufnehmen wird.

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