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Nein zur USR III Novartis nimmt USR-Nein «mit Sorge zur Kenntnis»

Beim Basler Pharmakonzern Novartis hat man die Entscheidung «mit Sorge zur Kenntnis» genommen, wie es in einer Stellungnahme des Pharmakonzerns gegenüber der Nachrichtenagentur AWP heisst. Es sei weiterhin notwendig, eine Ablösung für die international nicht mehr akzeptierten Privilegien zu finden.

Legende: Video Basel fordert schnelle Reform abspielen. Laufzeit 02:48 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 13.02.2017.

«Es liegt nun am Parlament, möglichst rasch ein neues Massnahmenpaket zu schnüren, das den Bedenken der Gegner Rechnung trägt, aber immer noch international anerkannt ist und die Attraktivität des Standorts Schweiz bewahrt oder verbessert», heisst es in dem Statement weiter.
Das Problem, das der Schweiz nach dem «Nein» nun entstehen könnte: Der Druck aus dem Ausland dürfte rasch steigen. Für Gesellschaften mit kantonalem Steuerstatus könnte die Schweiz bald zum teuren Pflaster werden.

Der Grund dafür sind die von der EU-Kommission bereits vorgeschlagenen Sanktionen. Diese Pläne hatte sie schon Anfang 2016 in einem Strategiepapier skizziert. Darin ist unter anderem von einer Quellensteuer die Rede.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Novartis ist wohl eher "Konzern" als "Basler". Es sind gerade diese "Chemieriesen" die uns Schweizer mit ihren Medikamentenpreise erdrosseln! Wir dürfen nicht an solchen "Turmbauern" hängen, es gibt noch andere!
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  • Kommentar von HP Korn (HaPeChe)
    Bei echt liberalen Wirtschaftsregeln ist das doch einfach: Alle Firmen bezahlen die selben Steuer%. Gewinne werden in jenem Land besteuert in dem sie anfallen, nicht am steuergünstigsten "formalen" Firmensitz. Leider wurde dieser Liberalismus vom globalen Raubritterkapitalismus aufgefressen - zu lasten der "einfachen" Steuerzahler. Vielleicht könnte Herr Hayek wieder mal ein klärendes Wort an diese Raubritter und auch an Novartis richten... siehe im Web unter "Hayek setzt auf Standort Schweiz"
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Novartis und Co: da kommen einem die "Tränen" - Wie wärs mit fairen Löhnen für alle - keine utopischen, unverschämten Super-Löhne für sämtliche Manager...... eine faire Umverteilung, wäre absolut Sinn machend, es müssten keine "wirklichen" Arbeitnehmende entlassen werden!!
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