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Viktorija Golubic (WTA 123) ist die bestklassierte Schweizerin am Turnier in Basel
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 16.07.2020.
abspielen. Laufzeit 03:49 Minuten.
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Nur Roger Federer fehlt Die Schweizer Tennis-Elite gastiert dieses Wochenende in Basel

Bei einem der ersten Turniere nach dem Corona-Lockdown versuchen die Schweizer Tennisprofis, endlich wieder Preisgeld zu gewinnen.

Normalerweise finden die «Crossklinik Tennis Open» - das zweitgrösste Basler Tennisturnier nach den Swiss Indoors - an Pfingsten statt; dieses Jahr war dies wegen des Corona-Lockdowns indes nicht möglich. Anstatt das Turnier abzusagen, warteten die Organisatoren Kurt und Steven Schudel aber zu und spekulierten auf einen späteren Zeitpunkt. Eine Strategie, die sich nun auszahlt. Das Turnier, das von Donnerstag bis Sonntag stattfindet, ist so stark besetzt, wie noch nie: Ausser den Weltstars wie Roger Federer, Stan Wawrinka und Belinda Bencic sind fast alle Schweizer Tennisprofis am Start.

Dass so gut wie die gesamte Schweizer Tennis-Elite nach Basel gereist ist - angemeldet haben sich sieben der zehn bestklassierten Schweizer Männer - hat im weitesten Sinne auch mit Corona zu tun. Während des Lockdowns konnten die Profis nämlich keine Preisgelder gewinnen, welche einen wesentlichen Anteil ihres Lohnes ausmachen. In Basel haben sie nun die Chance, wieder etwas zu verdienen, weil hier vergleichsweise viel Preisgeld ausgeschüttet wird. «Wir haben ein Preisgeld, von dem doch der eine oder die andere einen oder anderthalb Monate überleben kann.»

Ein Überlebenskampf

Ausserhalb der Weltspitze, die vielleicht die besten 200 Spielerinnen und Spieler umfasst, ist Tennisprofi zu sein nämlich ein Überlebenskampf. «Es ist schon ohne Corona schwierig», sagt Joanne Züger (19), die aktuell beste Spielerin aus der Region Basel und in der Weltrangliste auf Platz Nummer 553 zu finden. «Man hat immer das Gefühl, Tennisprofis hätten viel Geld. Aber wir müssen mit unseren Einnahmen auch noch die Trainer bezahlen und die Reisen finanzieren. Das ist unglaublich teuer.»

Züger konnte in den letzten Monaten von der finanziellen Unterstützung durch ihre Eltern profitieren. Dem Lockdown konnte sie auch Positives abgewinnen. «Es war auch schön, wieder einmal längere Zeit am Stück zu Hause zu sein. Normalerweise reise ich spätestens nach zwei Wochen wieder an ein Turnier.» Gleichwohl sei sie extrem motiviert, nun wieder Tennis spielen zu können - am liebsten mit einem starken Auftritt an ihrem Heimturnier.

Regionaljournal Basel, 17:30 Uhr;

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