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Öffentlicher Verkehr Grüner Elektrobus auf Basels Strassen

Der 12 Meter lange E-Bus fährt im Testbetrieb und soll der Startschuss in eine emissionsfreie Zukunft sein.

Elektrobus, seitlich gesehen.
Legende: Der neue Elektrobus der BVB. Später testen die BVB dann einen grossen Elektro-Gelenkbus. zVg

Auf den Linien 42 und 33 der Basler Verkehrsbetriebe (BVB) verkehrt seit Montagmorgen ein Elektrobus. Dieses 12 Metern lange Fahrzeug verkehrt während sechs Wochen in einem Testbetrieb. Es handelt sich um einen niederflurigen Elektrobus Citea SLF-120 Electric des niederländischen Herstellers VDL.

In einer zweiten Phase erhält die BVB Mitte Dezember einen 18 Meter langen Gelenkbus der Marke VDL. Dieser wird den 12 Meter Elektrobus ablösen und als fester Bestandteil der BVB-Flotte ab 2019 auf dem ganzen Netz unterwegs sein.

Der Elektrobus ist ein wichtiger Grundstein für die emissionsfreie Zukunft der BVB.
Autor: Sonja KörkelMediensprecherin Basler Verkehrsbetriebe

Das eigens für den Pilot-Elektrobus angefertigte grasgrüne Design einer Wiese symbolisiert laut BVB die Verbindung von Natur mit der Antriebstechnologie der Zukunft.

Umrüstung bis 2027

Bis 2027 müssen die BVB ihre Flotte umrüsten und CO2 neutral unterwegs sein, um das Basler OeV-Gesetz zu erfüllen. Diesel-Busse sind dann keine Option mehr, im Gegensatz zu Fahrzeugen, die mit Biogas oder Biodiesel angetrieben werden. Trotzdem stehen die Zeichen bei den BVB auf Elektro-Busse. Diese seien zwar in der Anschaffung teurer, dafür günstiger im Unterhalt. Das mache sich bei einer Lebensdauer von 15 Jahren bezahlt, sagt Sprecherin Körkel.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Renner (sigma2)
    Und was ist mit Ihrem Smartphone? Es enthält auch Kobalt. Oh, und ihr Katalysator in Ihrem Auto ebenfalls. 5% des Kobalts werden für Färbemittel verwendet und 10% für Hochleistungsstahl.
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    1. Antwort von Achim Frill (Afri)
      Ja und jetzt? Das rechtfertigt also, dass die unmenschlichen Abbaubedingungen für die Batterien weitergetrieben werden, oder wie?
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  • Kommentar von Ga. Stucki (jäso)
    Erstaunlich, wie die grosse Erkenntnis erst jetzt kommt; Darüber woher all die vielen Metalle, Mineralien, Steine etc kommen und unter welchen unmenschlichen Bedingungen sie geschürft und bearbeitet werden und wer daran wirklich Geld verdient. Dies ist seit Jahrzehnten der Fall und nicht erst, seit es Elektroautos gibt. Wieviele alltäglichen Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände konsumieren wir alle, die aus solchen Materialien bestehen? Häme pur.
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  • Kommentar von Achim Frill (Afri)
    Hier im Westen sabbern wir vor Glück, wenn wir ein E-Mobil sehen. Und leben dabei ignorant das St. Floriansprinzip: es scheint uns egal zu sein, dass das Kobalt für die Batterien hauptsächlich aus dem Kongo stammt, wo sich Männer ungeschützt in 40m tiefen, ungesicherten Schächten mit dem Staub des Schwermetalls vergiften. Und dann beim Verkauf noch übers Ohr gehauen werden. Aber Hauptsache, wir haben bei uns die saubere Luft. Von E-Mobilität halte ich aus diesen Gründen überhaupt nichts mehr.
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