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Öffentlicher Verkehr Klimaanlagen in den Trams und Bussen sind gefordert

Die Temperatur zu finden, die allen Fahrgästen behagt, ist nicht ganz einfach.

Früher war es im Sommer normal, dass die Passagiere in Tram oder Bus schwitzten. Mittlerweile gehören aber Klimaanlagen bei den Basler Verkehrsbetrieben zum Standard. Nur wenige, alte Tramwagen des Typs Cornichon fahren noch ohne Kühlung.

Das Fahrpersonal kann die Klimatisierung nicht selber einstellen. Die richtige Temperatur wird mit Sensoren automatisch gesteuert. Sie orientiert sich an der Aussentemperatur.

Es soll verhindert werden, dass bei Eintritt oder Ausstieg aus dem Fahrzeug ein zu hoher und damit ungesunder Temperaturunterschied besteht. Die angestrebte Innentemperatur ist im Sommer etwa 3 Grad unter der Aussentemperatur, im Winter bei konstant 19 Grad.

Türen öffnen ständig

Eine Schwierigkeit gibt es beim Klimatisieren. Bei Trams und Bussen öffnen ständig die Türen. Darum ist es nahezu unmöglich, eine angestrebte Temperatur zu halten. Kommt dazu, dass die Passagiere auch ein unterschiedliches Temperaturempfinden haben. So kommt es auch immer wieder zu Reklamationen. «Die meisten Leute beklagen sich im Moment, dass es zu heiss sei», sagt BVB-Mediensprecher Benjamin Schmid.

Die Klimaanlagen haben einen hohen Energieverbrauch. Michel Baudraz, Bereichsleiter Projekte & Entwicklung sagt: «Kühlen und Heizen braucht knapp die Hälfte der Energie - also etwa gleich viel wie das Drämmli auch zum Fahren benötigt.»

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