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Fondation Beyeler Peter Zumthor stellt seinen Erweiterungsbau vor

Die Fondation Beyeler in Riehen plant die Zukunft: Das meistbesuchte Museum der Schweiz baut in einem Park einen Erweiterungsbau. Dieser besteht nicht aus einem grossen Gebäude sondern aus einem Ensemble von drei Häusern. Verantwortlich zeichnet der bekannte Basler Architekt Peter Zumthor.

Legende: Video Fondation Beyeler baut aus abspielen. Laufzeit 4:10 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 04.05.2017.

Der Erweiterungsbau besteht nicht aus einem, sondern gleich aus drei Gebäuden:

  • Im «Haus für Kunst» sollen Kunstwerke der permanenten Sammlung präsentiert werden.
  • Im «Pavillon» finden Kulturveranstaltungen statt.
  • Geplant ist ausserdem ein schlichtes Gebäude für Administration und Anlieferung.

«Ich mag keine gemischten Sachen», begründet der Architekt seine Aufteilung. So habe jedes Gebäude seine eigene Funktion. Dass sein Projekt für den Erweiterungsbau ausgesucht wurde, freue ihn besonders. Denn der 74-jährige wohnt und arbeitet zwar in Graubünden, ist aber in Basel aufgewachsen und hat teilweise hier auch studiert. «Dass ich in Basel, der Stadt meiner Jugend, ein Haus bauen darf, ist mir eine besondere Ehre», so Zumthor.

Zu wenig Platz

Die Erweiterung des Museums sei nötig geworden, da es im Museumsbau von Renzo Piano keine geeigneten Räume gibt für Veranstaltungen und Anlässe. Ausserdem wächst die permanente Sammlung stetig an. «Wir brauchen unbedingt mehr Platz» sagt Sam Keller, Direktor der Fondation.

Für das Erweiterungsprojekt kaufte die Fondation den anliegenden Iselin-Weber-Park. Dort sollen sich die drei geplanten Gebäude befinden. Zurzeit stehen dort noch zwei Wohnhäuser.

Der Kosten für den Erweiterungsbau schätzt die Fondation Beyeler auf 100 Millionen Franken. Davon sind 50 Millionen bereits von privaten Gönnern zugesichert.

Zur Person

Der Architekt Peter Zumthor wurde 1943 in Basel geboren. Er studierte an der Kunstgewerbeschule Basel und in New York. Zu seinen Werken gehört unter anderem das Kunsthaus Bregenz und die Therme in Vals. Für sein Schaffen erhielt Peter Zumthor 2009 den Pritzker-Preis. Er lebt und arbeitet in Graubünden.

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