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Pflanzensterben Pilz dezimiert Thuja-Bestand in der Region

Verfärbter Thuja
Legende: Wenn der Thuja vom Pilz befallen ist, verfärben sich seine Blätter. SRF Matieu Klee
  • Experten schätzen, dass bis zu fünfzig Prozent der Thuja-Hecken in der Region Basel am Serbeln sind.
  • Trockene Winter und heisse Sommer schwächten die Pflanzen: Sie sind deshalb anfälliger auf Schädlinge und Pilze.
  • Weil Thuja-Hecken weit verbreitet sind, kann sich der Pilz besonders gut ausbreiten.
  • Der globale Handel sorgt dafür, dass sich Krankheiten, Pilze und Schädlinge besonders rasch verbreiten.
  • Häufig kommen die Schadensmeldungen aus der Nordwestschweiz, weil Schädlinge vermutlich via Häfen in die Schweiz eingeschleppt werden.

Thuja ist beliebt als Hecke oder auf Friedhöfen, da sie als immergrüne Pflanze das ganze Jahr Sichtschutz bietet. Immer häufiger wird sie in den Gärten der Region jedoch braun wie ein Laubbaum im Herbst. Meistens sei ein Pilz der Grund dafür, dass die Pflanze langsam absterbe, sagt Stephan Ramin, zuständig für Pflanzenschutz im Kanton Basel-Stadt. In der Stadt selbst habe sich dieser Pilz zwar dieses Jahr nicht besonders ausgebreitet, in der Region hingegen habe er massive Schäden verursacht.

Trockene Winter und heisse Sommer stresst die Pflanzen und macht sie anfällig für Krankheiten und Schädlinge.
Autor: Luzius GschwindGärtnermeisterverband Beider Basel

Dieser Pilz ist aber nicht das einzige Problem, unter dem Pflanzen zu leiden haben. Besonders stark ausgebreitet hat sich dieses Jahr in Basel der Buchsbaumzünsler, ein Falter, dessen Raupen ganze Pflanzen abfressen. Dieser Schädling sollte jetzt noch vor dem Winter bekämpft werden, rät Ramin, damit sich die Pflanzen bis nächsten Frühling wieder erholen können. Beim Thuja-Pilz empfiehlt der Experte, kranke Pflanzen nicht lange stehen zu lassen.

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