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Polizeiaktion Muttenz Feier Verhältnismässig oder Überreaktion?

Bei der 1. August-Feier mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga in Muttenz kam es zum einem umstrittenen Polizeieinsatz.

Muttenz konnte am 31. Juli mit einer besonderen Attraktion aufwarten: nämlich mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga (SP), die die 1. August-Rede hielt, auch geladen als Redner war Regierungsrat Thomas Weber (SVP).

Die Polizei war mit einem starken Aufgebot auf dem Festgelände - und holte gezielt einzelne Personen aus der Menge. 15 Personen seien befragt worden, sagt Polizeisprecher Adrian Gaugler gegenüber dem Regionaljournal Basel.

Der Vorwurf, den verschiedene Betroffene in den sozialen Medien erhoben, die Polizei habe unverhältnissmässig gehandelt, weist er zurück: «Die Aktion war absolut im Rahmen des Üblichen.» Es habe im Vorfeld Hinweise gegeben, Links- und Rechtsextreme könnten die Feier stören.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von martin blättler (bruggegumper)
    Ich vermute sehr,dieser Polizeiauftritt wurde von oben so angeordnet,den Polizeimännern fliegen nun die Fetzen um die Ohren.Ich kann mir nicht vorstellen,dass Frau Sommaruga bei den unteren Dienstgraden über grosse Sympathiewerte verfügt,ist sie doch für einen grossen Anteil der zusätzlichen Arbeit der Polizei verantwortlich.
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  • Kommentar von Willi Geissbühler (tagesschau)
    Sommaruga besondere Attraktion? Ob das alle Leute so sehen wage ich stark zu bezweifeln und wenn man dann noch liest, z.B. im Blick, wie frech und arrogant sich die Polizei aufgeführt hat, so muss man sich schon fragen wo wir eigentlich leben. In einer Diktatur. Ich schätze die Arbeit der Polizei normalerweise sehr, aber Adrian Gaugler hält sich nicht an die Faktenlage. Gemäss Blick wurde ein Bub , 6 j, völlig alleine gelassen, weil die Polizei den Vater einfach mitnahm. So ist die Sachlage.
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    1. Antwort von Willi Geissbühler (tagesschau)
      Nachtrag: Im Tagesanzeiger unter dem Titel Front und Zürichseezeitung, war von RABIATEM Polizeieinsatz die Rede und nicht vom verherzigenden SRF Titel "verhältnismässige oder Ueberreaktion" . Polizeisprecher Adrian Gaugler disqualifiziert seine Truppe ja selber, wenn er sagt, die Aktion war absolut im Rahmen des Üblichen. Das bedeutet ja im Klartext, das Vorgehen dieser regionalen Polizeitruppe hat System!! Die hämische Bemerkung eines Beamten zeigt die Wertschätzung gegenüber dem Bürger.
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  • Kommentar von Beatus Gubler (Tabeas)
    Schade das so ein Einsatz geschehen musste. Transparenz über die Herkunft der Hinweise, das eine Störung der Festaktivitäten stattfinden könnte, würde das Vertrauen der Bürger zu den Behörden fördern. Extremismus ist nie gut, von keiner Seite her. Respekt ist immer wichtig, für alle von allen an alle.
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