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Linke Frauen fordern Absage des «sexistisches» Podiums
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 04.12.2019.
abspielen. Laufzeit 02:58 Minuten.
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Protest Nietzsche Ausstellung SP Frauen und Juso laufen Sturm gegen «sexistisches» Podium

Für die Ausstellung «Übermensch» über den Philosophen Friedrich Nietzsche ist das Historische Museum Basel einen Deal eingegangen: Es erhält eine Finanzspritze von 400'000 Franken des Financiers Peter Buser. Im Gegenzug soll ein Podium im Naturhistorischen Museum mit dem Titel «Ein Spielzeug sei das Weib dem Manne» stattfinden. Dagegen laufen die Basler SP Frauen und die Juso jetzt Sturm und fordern eine Absage dieser «sexistisches» Veranstaltung.

Wir finden es nicht in Ordnung, dass ein kantonales Museum Raum für ein solches Podium bietet.
Autor: Michela SeggianiSP-Grossrätin

Für die SP-Grossrätin Michela Seggiani steht ausser Frage, dass Peter Buser, ein bekennender «Antifeminist», ein zutiefst sexistisches und diskriminierendes Weltbild vertritt. «Wir finden es nicht in Ordnung, dass ein kantonales Museum Raum für ein solches Podium bietet. Dagegen wehren wir uns.» Es sei nicht akzeptabel, dass ein staatliches Museum einen derart fragwürdigen Deal eingehe.

Geld oder Moral?

Auch die Basler Regierungspräsidentin, Elisabeth Ackermann, ist nicht erfreut über das geplante Symposium. Zu sagen ist aber auch, dass die Museen die Auflage haben, Geld von Sponsoren aufzutreiben. Damit verbunden sind meist Gegengeschäfte.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Geld oder Moral ist hier doch nicht die erste Frage, sonder wie das Podium zusammengesetzt ist und wie es moderiert wird!
    Diskutieren und debatieren kann, soll, muss und darf man über alles! Es gibt nicht tolleres als lustvolle Gespräche. Diagonal und Querbeet. Wer verschweigt und verdrängt belügt sich selber!
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  • Kommentar von Cornelia Hahnas  (hansi1)
    Ich sehe das hier nicht als ein grosses Problem. Im Gegenteil, ein wunderbarer Anlass sich mit Nietzsche zu befassen. Ja, einige Aussagen sind heute radikal einzuschätzen. Aber es ist Teil unserer Gesellschaft. Und so auch Demokratie, diese bedeutet Diskussion, Diskurs und auch anders denkende zu Wort komnen lassen. Lasst uns diskutieren!!
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  • Kommentar von Dany Burkhardt  (buda)
    Alle, vorallem die SP und Grünen schreien nach Meinungsfreiheit. Wenn jemand seine Meinung kund tut, so soll dies akzeptiert werden, auch wenn man nicht der gleichen Meinung ist. Unsere Gesellschaft wird zunehmend überempfindlich und intolerant. was beweist, dass es uns zu gut geht und wir offenbar keine Wichtigen Probleme zu lösen haben. Hauptsache der Tisch ist gedeckt, heute Demo gegen Klima, Morgen mit dem Flieger in die Antarktis, um ein Selfie vor einem Eisberg zu machen. Verlogen...
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