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Querverbindung Leimental Landrat streitet um 260 Meter Strasse

Die Kosten von 13 Millionen Franken für die Langmattstrasse in Oberwil sorgten im Landrat für einen rechts-links Graben.

Der Baselbieter Landrat hat sich nach einer hitzigen Diskussion grundsätzlich für die Verlängerung der Langmattstrasse in Oberwil ausgesprochen. FDP und SVP machten sich stark für die Querverbindung ohne Gleisquerung. Dem gegenüber stellten SP, Grüne und Mitteparteien den Nutzen der neuen Strasse in Frage.

Behinderung durch Tramquerung

Die jetzigen Verbindungen zwischen den beiden grossen Kantonstrassen links und rechts im Leimental führen alle über die Geleise der Tramlinie 10. Diese fährt zu Stosszeiten alle drei Minuten und sorgt damit an den Bahnübergängen regelmässig für Stau.

Die schon bestehende Langmattstrasse führt unter den Tramgleisen hindurch. Ein Ausbau zu einer vollen Querverbindung könnte die Gemeinden Oberwil und Therwil entlasten, glaubt die Baselbieter Regierung. Sie wollte die Langmattstrasse in Oberwil bereits vor drei Jahren im Rahmen des Entwicklungsprojekts «Elba» verlängern, das von der Stimmbevölkerung deutlich abgelehnt wurde.

Regierung muss nachbessern

Die Kosten für das neue Projekt schätzt die Baselbieter Regierung auf 13 Millionen Franken. Da stimme das Kosten-Nutzen-Verhältnis überhaupt nicht, kritisiert die Linke. Bürgerliche Politiker warfen der Linken eine ideologische Haltung vor: Das Argument der Kosten sei vorgeschoben, es ginge grundsätzlich darum, jede neue Strasse zu verhindern.

Die Kosten erschienen aber auch Bürgerlichen hoch. Der Landrat entschied, dass die Baselbieter Regierung nochmals über die Bücher und ein günstigeres Langmatt-Projekt vorschlagen muss.

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