Raphael Wicky träumt von Kalifornien

Seit diesem Sommer ist Raphael Wicky U18-Trainer beim FC Basel. Ihm gefällt die Arbeit mit den Jungen, sagt er. Trotzdem ist Wicky nicht sicher, ob er ein Leben lang Trainer bleiben möchte. Seit seiner Zeit als Profifussballer in Los Angeles zieht es ihn immer wieder nach Kalifornien.

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Bildlegende: Raphael Wicky, seit diesem Sommer U18-Trainer beim FC Basel. zvg

«Ich habe mir den Kalifornien-Virus eingefangen, den bekomme ich nicht mehr weg». Das erzählt Raphael Wicky und denkt zurück an seine Zeit, als er bei Chivas Los Angeles gespielt hat. Das war 2007, seine Karriere ging damals gerade zu Ende.

Seither träumt er davon, ein «cooles Kaffee» in Kalifornien aufzumachen. Aber wann das sein wird, stehe momentan in den Sternen. Er sei noch jung, sagt Wicky von sich, und er stehe am Anfang einer Trainierkarriere, das zählt im Moment, «aber träumen kann man ja immer.»

Karriere Schritt für Schritt

Den Anfang seiner Trainerkarriere hat Raphael Wicky im Welschland gemacht. Er war U14-, U15- und danach U16-Trainer bei Servette Genf. Diesen Sommer wechselte er nach Basel und trainiert die U18-Mannschaft des Schweizermeisters. «Mir gefällt es im Jugendfussball, ich habe Spass daran.» Er möchte den Jungen möglichst viel beibringen und dabei auch sich selber weiterentwickeln.