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Raubkunst Christoph Eymann wehrt sich gegen Vorwürfe

Den Fall der Bilder des jüdischen Sammlers Curt Glaser habe die Regierung gründlich und umfassend abgeklärt.

Die Bilder, welche das Kunstmuseum in den 30er-Jahren von Curt Glaser kaufte, haben mittlerweile Millionenwert. Die Erben des Kunstsammlers wollten sie im Jahr 2004 zurück - die Basler Regierung erteilte 2008 allerdings eine Absage.

Fehlendes Gutachten?

Nun steht der damalige Vorsteher des Erziehungsdepartements und heutiger LDP-Nationalrat Christoph Eymann, in der Kritik. Die Untersuchungen, ob das Basler Kunstmuseum die Bilder zurückgeben muss, seien nicht seriös abgewickelt worden, berichtete die «Basler Zeitung». Insbesondere fehle ein Gutachten.

Eymann widerspricht: «Wir haben das damals ergebnisoffen und gewissenhaft abgeklärt.» Für den Fall sei ein Advokat beauftragt worden, der sich mit der Thematik gut auskennt und unvoreingenommen gewesen sei. Ob man das Resultat der Untersuchungen nun ein «Gutachten» oder «rechtliche Abklärungen» nennt, das sei nicht relevant. «Wir sind zum Schluss gekommen, dass die Forderungen der Erben so nicht gerechtfertigt sind.»

Der Fall rund um die Bilder von Curt Glaser wird durch das Basler Kunstmuseum nochmals neu aufgerollt. Die Untersuchungen könnten mehrere Monate in Anspruch nehmen, gab das Kunstmuseum im Januar bekannt.

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