Regio Basiliensis will Personenfreizügigkeit sichern

An ihrer Generalversammlung stellte der Verein eine Pendenzenliste mit zehn Forderungen vor. Unter anderem soll die Personenfreizügigkeit beibehalten werden. Nur so könne man den Wirtschaftsstandort sichern.

Schild der Landesgrenze Schweiz Frankreich Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Verein Regio Basiliensis will an der Personenfreizügigkeit festhalten (Symbolbild) Keystone

Kathrin Amacker, Präsidentin der Regio Basiliensis, stellte an der Generalversammlung vom Dienstag Abend eine «Trinationale Pendenzenliste» vor. Diese beinhaltet 10 Forderungen für die Entwicklung der Grenzregion. Entstanden ist die Pendenzenliste auf der Basis von mehr als 50 Interviews mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz.

Eine der Forderungen ist, dass die Personenfreizügigkeit erhalten bleiben soll. «Die Grenzen in Europa und am trinationalen Oberrhein zu schliessen, ist aus meiner Sicht keine Option», so Präsidentin Kathrin Amacker. «Die Basis der Wirtschaft und und des gesellschaftlichen Austauschs in unserer Region würde zerstört», warnt Amacker weiter.

Einen weiteren Punkt nennt Manuel Friesecke, Geschäftsleiter der Regio Basiliensis, die Mobilität im Dreiland. Wichtig für die Zukunft der Region sei ein optimaler Anschluss an den EuroAirport.

Die Forderungen richten sich an die Kantone, Gemeinden und Landkreise in der Schweiz, Deutschland und Frankreich.