Reinhold Tschopp: «Es war menschliches Versagen im Spiel»

Der Geschäftsführer der Firma Rero, Reinhold Tschopp, deren Abwasser kürzlich Trinkwasser im Waldenburgertal verschmutzte, hat Verständnis für seine Kritiker. Nach dem Vorfall intensivierte er die Sicherheitsvorkehrungen in seinem Betrieb.

Im Walderburgertal wurde das Wasser in den vergangenen Wochen zwei Mal verschmutzt. Bereits beim ersten Mal fiel der Verdacht auf die Firma Rero. Die Schuld ist noch nicht geklärt, die Behörden ermitteln noch.

Beim zweiten Mal war die Firma Rero Schuld, wie Rero-Geschäftsführer Reinhold Tschopp sagt. Er ist darüber alles andere als glücklich und sagt, er verstehe, wenn die Leute vor allem in Bubendorf, die beide Male durch eine Notleitung mit Wasser versorgt werden mussten, ihn und seine Firma kritisierten.

Anpassungen vorgenommen

Beim Vorfall selbst sei menschliches Versagen im Spiel gewesen, so Tschopp. Dass seine Firma ein Sorgfaltsproblem habe, will er zwar nicht gelten lassen, doch er sagt auch: «Vielleicht waren wir bei der Schulung unseres Personals etwas zu nachlässig.» Seine Firma habe sofort Konsequenzen gezogen und das Sicherheitsmanagement verbessert.