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Sanierung Farnsburg Baselland lässt sich kulturelles Erbe wieder etwas kosten

Die Sanierung der Farnsburg und anderer Ruinen im Baselbiet ist politisch nicht umstritten. Der Baselbieter Landrat bewilligt einstimmig 5 Millionen Franken.

Turm der Burg
Legende: Die Farnsburg steht auf der Gemeindegrenze von Buus, Ormalingen und Hemmiken. Uwe Häntsch, CC BY-SA 2.0

Um 1330 wurde die Farnsburg von den Grafen zu Thierstein gegründet, 1798 wurde sie angezündet und später als Steinbruch genutzt. Heute ist die Ruine bei Buus eines der beliebtesten Ausflugsziele im Baselbiet. «An schönen Tagen kommen mehrere hundert Ausflügler. Die Farnsburg ist quasi eine kulturgeschichtliche Ikone im oberen Baselbiet», sagt der Baselbieter Kantonsarchäologe Reto Marti.

Die Ruine ist aber in einem schlechten Zustand. Mauerteile können herunterfallen und Besucher gefährden. Deshalb soll die Ruine nun gesichert werden. Kostenpunkt: Rund fünf Millionen Franken. Der Landrat hat dem Betrag einstimmig zugestimmt.

80 Burgen im Baselbiet

Lange Zeit war aber nicht klar, wie es weiter geht mit der Ruine Farnsburg, die sich in Privatbesitz befindet. 2012 wurde der Zugang aus Sicherheitsgründen gesperrt, später wurde ein Teil notfallmässig geflickt. Für mehr reichte es nicht, weil die Kantonsfinanzen knapp waren. Diese Zeiten sind vorbei - der Kanton lässt sich das kulturelle Erbe wieder etwas kosten, so wie bei den Sanierungen der Ruine Pfeffingen und Homburg, die vor längerer Zeit beschlossen wurden.

Weitere Projekte stehen an. Bei rund 80 Burgen, die es mal im Kanton Baselland gegeben haben soll, gibt es noch viel zu tun. Das kulturelle Erbe wird den Kanton noch lange beschäftigen.

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