Schaum im Rheinwasser in Basel ist ungefährlich

In den vergangenen Tagen und Wochen gab es Schaumteppiche. Gründe dafür sind der hohe Wasserstand des Rheins und Blütenpollen, sagt der Leiter des Basler Amts für Umwelt und Energie.

Frau schwimmt im Rhein. Man sieht sie kaum, dafür sieht man spritzendes Wasser. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der hohe Wasserstand und Blütenpollen verursachen Schaumteppiche im Rhein. Diese sind ungefährlich. Keystone

Schaum auf dem Rheinwasser - das hat in den vergangenen Tagen und Wochen einige Menschen davon abgehalten, im Fluss zu baden. Auch beim kantonalen Amt für Umwelt und Energie (AUE) riefen viele an - und erhielten Entwarnung. Mehrmals habe man den Schaum untersucht, sagt AUE-Leiter Matthias Nabholz. «Dabei haben wir stets festgestellt, dass Blütenpollen im Wasser den Schaum verursacht haben.»

Ein weiterer Grund ist die Wassermenge im Rhein, die sogenannte Abflussmenge.«Wenn diese zu hoch ist, muss im Kraftwerk Birsfelden über die Wehre Wasser abgelassen werden und deshalb gibt es einen Wasserfall, der ebenfalls Schaum bildet.»

Es sind also verschiedene Faktoren, die zusammen dafür verantwortlich sind, dass es in den vergangenen Tagen besonders viel Schaum im Rhein hatte - ungiftigen Schaum, so Nabholz: «Die Wasserqualität des Rheins ist gut.»

(Regionaljournal Basel, 12:03 Uhr)