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Schliessung der «TagesWoche» Stiftung denkt über neues Medienprodukt nach

Andreas Miescher, Präsident der Stiftung für Medienvielfalt, nimmt Stellung zur Schliessung.

Man habe leider feststellen müssen, dass die TagesWoche nicht in der Lage sei, jedes Jahr selber eine zusätzliche Million Franken aufzutreiben, um den längerfristigen Betrieb sicherzustellen. Daher sei man zum Schluss gekommen, dass die Beendigung des Projektes richtig sei, sagt Andreas Miescher auf Anfrage. Man prüfe nun, eine anderes Medienerzeugnis finanziell zu unterstützen.

Kommentare zur Schliessung

Die Basler Zeitung - weswegen die TagesWoche ja als Gegenprojekt gegründet wurde - schreibt über die Schliessung, enthält sich aber eines Kommentars.

In der bz heisst es, die TagesWoche schliesse in Würde. Die Angestellen erhielten eine anständige Abgangsentschädigung. Ansonsten sei das Konzept gescheitert.

Matthias Zehnder, Medienexperte, bedauert die Schliessung. Sie sei aber gekommen wie bei einem Todkranken. Das Ende sei absehbar gewesen.

Die TagesWoche sei zu lang ohne richtiges Profil gewesen. Das habe sich gerächt.

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