Schulreform wegen Bauprojekten unter Druck

Die Schulreform Harmos ist nicht nur eine grosse Umstellung für Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch ein grosses Bauprojekt. 60 Bauvorhaben sind geplant. Verzögerungen müssen die Verantwortlichen im Erziehungsdepartement um jeden Preis vermeiden.

Visualisierung des Erlenmattschulhauses Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: So soll das Erlenmattschulhaus einmal aussehen. zVg

Im Kanton Basel-Stadt müssen für Harmos über 50 Schulhäuser für Harmos umgebaut und saniert werden. Vier Schulhäuser werden ganz neu gebaut. Unter anderem das neue Primarschulhaus auf dem Erlenmattareal.

Im Moment gehört die Parzelle, wo das neue Primarschulhaus für das Erlenmattquartier gebaut werden soll, noch einer privaten Immobilienfirma.Der Kanton verhandelt mit ihr seit Monaten, ohne Erfolg. Das Ziel ist der Kauf des Landes. Das geplante Schulhaus soll dem Kanton gehören.

« Wir planen weiter mit Volldampf. »

Für die Verantwortlichen im Basler Erziehungsdepartement bedeutet das aber nicht etwa Planugsstopp. «Wir planen das Schulhaus weiter mit Volldampf, als ob wir das Land schon hätten», sagt Thomas Riedtmann, Leiter Zentrale Dienste im Erziehungsdepartement. Sie gingen davon aus, dass die Verhandlungen über Grund und Boden bald abgeschlossen werden. Ähnlich tönt es im Basler Baudepartement. Der Verantwortliche für Schulen Bernhard Gysin meint, es gäbe noch Spielraum, bis das konkrete Bauprojekt ausgearbeitet sei.

Die Verhandlungen über das Grundstück für das Schulhaus führt Immobilien Basel-Stadt. Die Verantwortlichen wollen sich weder zum Stand der Verhandlungen äussern. Nur soviel: In nächster Zeit werde der Kanton das Land kaufen können. Auch zum Kaufpreis gibt es keine Informationen.

Die Verantwortlichen im Erziehungsdepartement sind nach wie vor zuversichtlich, dass sie die Planung insgesamt einhalten können. Der Kurs ist vorgegeben, durch den Takt der Schulreform.