Schwangere Laufentalerinnen gebären meist auswärts

70 Prozent der schwangeren Frauen im Laufental gebären ihre Kinder nicht in der Geburtsklinik des Kantonsspitals Laufen. Dennoch reichte das Komitee «Pro Geburtsklinik Kantonsspital Laufen» am Mittwochabend kurz vor der Ratsdebatte eine Petition zur Erhaltung der Geburtsklinik ein.

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Bildlegende: Schwangere Laufentalerinnen gebären ihre Kinder meist in Basel. srf

Seit das Kantonsspital Laufen vor mehreren Monaten bekannt gab, die Geburtsklinik zu schliessen, wehren sich viele Laufentalerinnen und Laufentaler gegen diesen Entscheid. Nun bekommt das Argument, dass im Kantonsspital Laufen zu wenig Geburten stattfinden um die Klinik zu erhalten, neue Brisanz: In der Beantwortung einer Interpellation schreibt der Baselbieter Regierungsrat nämlich, dass 70 Prozent der schwangeren Frauen im Laufental ihre Kinder auswärts gebären. Die meisten Frauen gingen nach Basel, viele ins Bethesdaspital.

Trotz dieser neuen Zahlen wehrt sich das Komitee «Pro Geburtsklinik Kantonsspital Laufen» weiterhin für die Geburtsabteilung im Laufental. Kurz vor der Debatte zu Thema im Baselbieter Landrat reichte es eine Petition zur Erhaltung der Geburtsabteilung mit 7570 Unterschriften ein.