Schwimmhalle entsteht in der Eisanlage

Im Zuge der Sanierung der Basler Kunsteisbahn Eglisee sollen die Schwimmerinnen und Schwimmer ihre lang ersehnte Schwimmhalle bekommen. Vorgesehen ist nämlich neu auch ein im Winter gedecktes 50-Meter-Schwimmbecken.

Schlittschuhläufer auf der Kunsteisbahn Eglisee Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Schlittschuhfahren Die Kunsteisbahn-Anlage Eglisse entspricht Umweltansprüchen nicht mehr und muss saniert werden. Juri Weiss

Der Grosse Rat hat am Mittwoch für die Planung zur Sanierung der Kunsteisbahn Eglisee einen Kredit von 1,1 Mio. Franken bewilligt. Die Eisanlage erfüllt neues Umweltschutzrecht nicht. Vorgesehen ist auch ein im Winter gedecktes 50-Meter-Schwimmbecken. Diese Schwimmhalle soll nicht für die Bevölkerung offen stehen sondern nur nur Vereinen zugänglich sein.

Bewilligung läuft aus

Die Betriebsbewilligung für die alte Ammoniak Eisanlage läuft bald ab; bis im Herbst 2014 muss die Anlage saniert sein. Als Ergänzung für ein klassisches Eisfeld, das jedesmal auf- und wieder abgebaut werden muss, ist ein neuartiges Energie-Rasen-Gitter vorgesehen, das fix unter die Bad-Liegewiese verlegt wird.

Die künftige Eisanlage soll neben diesem Naturrasen-Eisfeld ein normales Eishockeyfeld über einem Schwimmbecken umfassen. Die Investitionen sind auf insgesamt 9,2 Mio. Franken veranschlagt, dies bei leicht höheren Betriebskosten als bisher, aber erweitertem Nutzen.