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Weinbauern wollen ihre Reben nun mit Absperrbändern und Verbotsschildern schützen.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 26.05.2020.
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Seltenes Diebesgut Bauern klagen über gestohlene Weinblätter

Gefüllte Weinblätter sind gerade in der orientalischen Küche eine Spezialität. Dass sich nun vermehrt Leute an Weinstöcken bedienen, ärgert die Bauern.

Jeweils in den letzten zwei Maiwochen klagen Bauern in der Region über Weinblätterdiebe. Das Ausmass sei in diesem Jahr aber deutlich grösser.

Das war ein Schock. Ich kann es kaum nachvollziehen, dass die Leute so dreist sind.
Autor: David GschwindWeinbauer

Weinbauer David Gschwind aus Therwil sagt, bei seinen Reben seien alle jungen Weinblätter über Nacht verschwunden und das auf einer Fläche von 1'500 Quadratmetern. «Das war ein Schock. Ich kann es kaum nachvollziehen, dass die Leute so dreist sind.» Der Therwiler Weinbauer rechnet mit einem Schaden von rund 5'000 Franken.

Diebesgut für Eigengebrauch?

Gefüllte Weinblätter sind in der orientalischen Küche eine Spezialität. Dass mit den gestohlenen Weinblättern kommerziell gehandelt wird, wie es zum Teil mit gestohlenen Weintrauben der Fall ist, glaubt David Gschwind aber nicht. Das Diebesgut werde wohl für den Eigenverbrauch gepflückt.

Schilder und Absperrbänder gegen die Diebe

Längerfristig schaden solche Weinblattdiebstähle den Reben. Sie können kein Sonnenlicht mehr aufnehmen und sind geschwächt. Dass Privatpersonen sich in einem solchen Ausmass an den Rebstöcken bedienen, verurteilt auch Franco Weibel vom Baselbieter Obstverband: «Man reisst ja auch nicht in privaten Gärten Basilikum oder Rosmarin aus.» Weinbauern wollen ihre Reben nun mit Absperrbändern und Verbotsschildern schützen.

Regionaljournal Basel; 17:30 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Bruno Hochuli  (Bruno Hochuli)
    Es gibt nichts was es nicht gibt. Was haben viele Menschen nur für eine liederliche Gesinnung. Fragen wäre ja auch eine Möglichkeit, es gibt immer eine Alternative, mit Höflichkeit, Anstand und Freundlichkeit kann man viel erreichen. Die meisten Menschen helfen gerne.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen