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Quote Schwan will Schweizer werden
Aus News-Clip vom 16.10.2019.
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Severin Schwan Roche-Chef will Schweizer werden

Seit 2008 ist Severin Schwan Konzernchef von Roche. Nun möchte der Österreicher Schweizer werden, wie er SRF verrät.

Vor über elf Jahren hatte Severin Schwan den Chefsessel übernommen. Seither führt der den Basler Pharmakonzern – mit einigem Erfolg. Das zeigen die heute publizierten Quartalszahlen. In den ersten neun Monaten konnte Roche den Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 10 Prozent erhöhen, auf über 46 Milliarden Franken. Und das, obwohl wegen Nachahmerprodukten, sogenannten Biosimilars, die Verkäufe bei einigen Krebsmedikamenten stark zurückgehen.

Gut gelaunt kommentierte Schwan darum heute morgen die Quartalszahlen: «Wir sind sehr zufrieden mit unserem Wachstum. Dieses wird getrieben durch den Erfolg neuer Medikamente.» Schwan konnte zudem zum dritten Mal in diesem Jahr die Jahresprognose anheben. Analysten sprechen von einem starken Ergebnis.

Von Riehen mit dem E-Bike zur Arbeit

Schwan fühlt sich sichtlich wohl bei Roche – aber auch generell in der Region. Er lebt, seit er Roche-Chef ist, mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Riehen und fährt auch hin und wieder mit dem E-Bike zur Arbeit. Wählen am Sonntag kann er aber nicht: Schwan ist Österreicher.

Das möchte Schwan nun aber ändern, wie er gegenüber SRF sagt: «Ich würde mich sehr freuen, wenn ich eines Tages die Schweizer Staatsbürgerschaft erwerben kann. Unsere Familie hat den Lebensmittelpunkt hier in der Schweiz. Und da gehört auch dazu, dass man wählen gehen kann.» Ob er bereits ein Einbürgerungsgesuch eingereicht hat, möchte er aber nicht verraten.

Das ganze Arbeitsleben bei Roche

Schwan ist im Tirol aufgewachsen und studierte in Innsbruck Rechtswissenschaften, wo er auch den Doktortitel erlangte. Direkt danach, 1993, kam er zu Roche und war beim Pharmakonzern in verschiedenen Positionen tätig. Im März 2008 wurde er Konzernchef und folgte so auf Franz Humer. Wie es der Zufall will: Auch Humer war ursprünglich Österreicher und wurde während seiner Zeit bei Roche Schweizer.

(SRF1, Regionaljournal Basel 17:30 Uhr)

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3 Kommentare

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  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Erfreulich.Was Roche von den meisten grossen Multis
    unterscheidet,ist die Kontinuinität.Seit der Gründung
    ist Schwan erst der sechste Generaldirektor,und noch keiner
    musste vom Hof gejagt werden,auch hatten alle einen starken
    Bezug zu Basel und der Schweiz.
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  • Kommentar von Kon Rubic  (rubickon)
    In Österreich gibt es keine generelle Doppelstaatsbürgerschaft, aber es gibt Ausnahmen.
    Es wäre interessant, ob er dann die österreichische Staatsbürgerschaft zurücklegt.
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    1. Antwort von Robert Frei  (RFrei)
      So einfach geht das mit der österreichischen Staatsbürgerschaft nicht. Erwirbt man aus eigener (!) Initiative eine fremde Staatsbürgerschaft, so verliert man automatisch die österreichische. Man kann vorgänglich ansuchen, ob man sie behalten kann. Dies wir aber nur gewährt, wenn "die Republik Österreich ein erhebliches Interese an der Beibehaltung der Staatsbürgerschaft hat". Darüber entscheiden niedere Beamte nach einem undurchsichtigen Verfahren.
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