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Basel Baselland Simplon-Stein gegen China-Stein im Landrat

Dürfen Randsteine an Baselbieter Kantonsstrassen aus China stammen? Mit dieser Frage musste sich am Donnerstag der Baselbieter Landrat beschäftigen. Die Debatte blieb jedoch ohne Folgen: Kanton und Gemeinden dürfen weiterhin frei über ihre Lieferanten entscheiden.

Ausgelöst hatte die Debatte die Grüne Florence Brenzikofer. In einem Vorstoss an die Regierung hinterfragte sie die Beschaffungspolitik von Randsteinen im Baselbiet. Diese stammen nämlich - im Gegensatz zu Basel-Stadt - aus China und nicht aus der Schweiz.

«Wir haben wunderschönen Granit aus dem Simplon-Gebiet», sagte Brenzikofer und erhielt dabei Schützenhilfe aus den Reihen der SVP. «Es geht um vorhandene Ressourcen, die wir nicht nutzen», meinte SVP-Landrat und Unternehmer Christoph Häring.

Auswirkung auf das Beschaffungswesen hat die Interpellation von Florence Brenzikofer jedoch nicht. Die Baselbieter Regierung kann weiterhin selber entscheiden, wo sie die Randsteine für die Kartonsstrassen einkauft.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Nico Basler  (Bebbi)
    Dafür möchten und diese Politgenies vorschreiben wo und was wir einzukaufen haben. Die können mich mal.
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  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    ich vermisse die Diskussion um den gewaltigen Kollateralschaden durch den Laubbaumrüsselkäfer,der mit Holzpaletten aus China fahrlässig importiert wurde. Auf solchen Paletten werden die "Gwäggi" transportiert.
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  • Kommentar von Esther Siefert  (E.S. (parteilos))
    ...wieso zum T... müssen wir (Rand-)Steine aus China importieren ? Wenn man bedenkt, was deren Beschaffung kostet - der Transport und "Zwischenhandel" dürften wohl den Löwenanteil ausmachen. Und meine Kernfrage: Was für Menschen schuften wohl in diesen Steinbrüchen und zu welchen Bedingungen und was für einen Lohn bekommen sie ?
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