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Spardiskussion Uni Basel: einmischen unerwünscht

Kollegiengebäude der Uni Basel
Legende: Die Universität wehrt sich dagegen, dass sich die Politik immer stärker einmischt. Keystone

Die Uni Basel muss in den nächsten Jahren 44 Millionen Franken sparen. Darauf einigten sich die beiden Basel diesen Sommer. Im Baselbiet fordern Bürgerliche aber seit Jahren, dass die Universität noch viel mehr spart.

Jetzt wehrt sich die Universität und macht klar: Politikerinnen und Politiker, die sich direkt in die Angelegenheit der Uni einmischen, sind unerwünscht. Also zum Beispiel der Uni vorschreiben wollen, was sie anbieten oder wo sie einsparen soll.

Ganz konkret hat die erweiterte Leitung der Universität, die so genannte Regenz, ein Positionspapier verabschiedet:

  • Die Regenz kritisiert, die «teilweise unsachlich geführten Debatten» der letzten zwei Jahre
  • Gegen eine bereits vorgeschlagene «Aushöhlung der Autonomie der Universität» werde man sich entschieden zur Wehr setzen.
  • Fall die Kantone noch mehr sparen würden, dann würde Forschung beeinträchtigt und das Renommé «erheblich beschädigt»
  • Es sei falsch und überholt, einzelne Disziplinen der Uni nur nach ihrem direkten volkswirtschaftlichen Nutzen zu beurteilen.
  • Man sei sich bewusst, dass die Trägerkantone entscheiden, wie viel Geld die Uni bekomme, sehe sich jedoch in der Pflicht, Folgen und Schäden von Sparmassnahmen aufzuzeigen.

(Regionaljournal Basel, 12:03/17:30 Uhr)

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