Universitätsvertrag Sparprogramm kommt bei Basler Studierenden nicht gut an

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Bildlegende: Einer allfälligen Erhöhung der Studiengebühren stehen die Basler Studierenden kritisch gegenüber. Keystone

Die Universität Basel muss bis 2021 mindestens 44 Millionen Franken sparen. Das haben die Regierungen beider Basel so beschlossen. Die Studierenden stehen diesem Sparkurs kritisch gegenüber. Daria Liach, Präsidentin der Studentischen Körperschaft der Universität Basel (Skuba), sagt: «Wir befürchten, dass am Ende die Fakultäten darunter leiden.»

Der Universitätsstandort Basel sei gefährdet, wenn beispielsweise die Gebühren erhöht würden. «Wir haben schon heute schweizweit die höchsten Studiengebühren», so Liach.

Protest angekündigt

Wenn die Gebühren steigen könnten sich Studierende aus dem Ausland oder anderen Schweizer Kantonen künftig gegen ein Studium an der Universität Basel entscheiden, so die Befürchtungen der Skuba.

Darum würden sie gegen eine allfällige Erhöhung der Gebühren protestieren, «das wäre für uns ein Tabubruch.» Auch ein Lehrabbau oder eine Reduzierung der Studierendenzahl kommt für die Skuba nicht in Frage.

Wie die Universität Basel die vorgegebenen Sparvorgaben genau umsetzen wird ist noch nicht bekannt. Sie hat aber bereits angekündigt, dass sie eine Erhöhung der Studiengebühren in Erwägung zieht.