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Das Spital Laufen soll in ein Gesundheitszentrum umgewandelt werden.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 28.10.2019.
abspielen. Laufzeit 03:06 Minuten.
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Spital Laufen Keine Spitalbetten mehr in Laufen

Das Spital Laufen wird in ein regionales Gesundheitszentrum umgewandelt. Auf ein stationäres Angebot wird in Zukunft verzichtet. Ein 24-Stunden-Notfall soll allerdings aufrechterhalten werden.

Die wichtigsten Eckpfeiler des geplanten Gesundheitszentrums:

  • Kompletter Verzicht auf stationäre Angebote
  • Aufrechterhaltung eines «Walk-In Notfalls» rund um die Uhr
  • Tägliche Sprechstunden im allgemeinmedizinischen und hausärztlichen Bereich
  • Regelmässiges Angebot von Spezialsprechstunden in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Spezialisten
  • Standort in der Anfangsphase im heutigen Spital, später mögliche Verlegung in Bahnhofsnähe

Eigentlich kann das Spital Laufen in diesem Jahr sein 150-Jahr-Jubiläum feiern. Doch viel Grund zum Feiern hat das Spital nicht. Denn es ist stark defizitär. Allein letztes Jahr hat das Spital einen Verlust in der Höhe von sechs Millionen Franken geschrieben. Nun haben Regierung, Kantonsspital und Vertreter des Laufentals ein Alternativkonzept ausgearbeitet. Dieses sieht vor, dass das Spital in ein Gesundheitszentrum umgewandelt wird. Das bedeutet, dass in Zukunft in Laufen auf stationäre Angebote verzichtet wird. Ein 24-Stunden-Notfall wird aber aufrechterhalten.

«Nachhaltig finanzierbar»

An einer Medienkonferenz wurden am Nachmittag Details zum neuen Konzept vorgestellt. Dieses soll «nachhaltig finanzierbar» und «idealerweise selbsttragend» sein, so der offziell formulierte Anspruch. Im neuen Gesundheitszentrum werden täglich «allgemeine, hausärztliche Sprechstunden» angeboten.

Regelmässig sollen zudem Spezialsprechstunden stattfinden. Um diese Sprechstunden anbieten zu können, soll das Gesundheitszentrum mit Hausärzten und niedergelassenen Spezialisten eng zusammenarbeiten.

Breite Unterstützung

Das neue Konzept ist breit abgestützt. Bereits am Samstag wurde dieses von Vertreterinnen und Vertretern der 13 Laufentaler Gemeinden einstimmig gutgeheissen. Der Baselbieter Gesundheitsdirektor Thomas Weber (SVP) sagt zum neuen Gesundheitszentrum: «Ich freue mich sehr über diese Lösung».

Noch ist vieles offen. Insbesondere auch der Standort des neuen Gesundheitszentrums. Vorerst soll dieser im bisherigen Spital sein, mittelfristig wünschen sich die Beteiligten einen Standort in der Nähe des Bahnhofs Laufen.

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