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«Mit manchen Spielern versteht man sich besser, mit anderen weniger»
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 15.03.2020.
abspielen. Laufzeit 12:20 Minuten.
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Sportgäste in Gespräch Das Leben als Schiedsrichter auf dem Rasen und dem Eis

Dominik Schlegel und Adrien Jaccottet lösen als Unparteiische mit ihren Entscheidungen viele Emotionen aus.

Adrien Jaccottet (36) leitet seit 2010 Spiele in der Fussball Super League, Dominik Schlegel (26) steht seit 2018 in der NLA als Eishockey-Linienrichter auf dem Eis. Beide stehen Woche für Woche im Mittelpunkt, müssen vor Tausenden von Zuschauern innert Sekundenbruchteilen Entscheidungen treffen. Und werden dabei regelmässig beschimpft und ausgebuht.

«Durch die Banden haben wir eine direkte Trennung zum Publikum. Während dem Spiel bin ich so stark auf das Spiel fokussiert, dass ich das Rundherum gar nicht wirklich mitbekomme», erzählt Dominik Schlegel. Und Adrien Jaccottet ergänzt: «Je höher man pfeift, desto weniger hört man die Einzelstimmen. Man hört dann einen Einheitsbrei, eine Grundstimmung, nicht aber die einzelnen Aussagen.»

Leidenschaft für den Sport

Die beiden Unparteiischen verbindet die Leidenschaft für den Sport. Schlegel, der früher Eishockeyprofi werden wollte, sagt, dass für ihn Kindheitsträume in Erfüllung gehen, einfach in anderer Form als ursprünglich vorgestellt. Auch Jaccottet ist fasziniert von seiner Tätigkeit als Spielleiter: «Ein Fussball-Schiedsrichter liebt seinen Sport und versucht, diesem Sport zu dienen. Man ist auf dem Platz der allernächste Zuschauer. Und hat in seiner Rolle einen wichtigen Einfluss auf das Spielgeschehen.»

Der Kontakt zu den Spielern

Der Kontakt zu den Spielern sei professionell sagen beide. Und trotzdem gibt es unterschiedliche Charaktere: «Spieler sind Menschen. Logischerweise gibt es Sympathien und Antipathien. Mit gewissen Spielern versteht man sich besser, mit anderen weniger.» Und Dominik Schlegel ergänzt: «Ich finde es wichtig, dass nicht nur in negativen - beispielsweise, wenn man sich rechterfertigen muss - Situationen miteinander gesprochen wird, sondern auch ein präventiver Austausch stattfindet.»

SRF Regionaljournal, 17:30 Uhr; bacf

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