Sportgast Robert Lauber: «Mental-Training wird immer wichtiger»

Robert Lauber arbeitete früher an der Basler Börse. Als die geschlossen wurde, sattelte er um und wurde Mental-Trainer.
Heute ist der 69jährige noch immer im Geschäft und weiss viele Beispiele aus dem Sportbereich, wo Mentaltraining eine wichtige Rolle spielt - zum Beispiel beim Elfmeter.

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Bildlegende: Mental-Trainer Robert Lauber Foto zVg

Der 69jährige Robert Lauber aus Riehen war früher Schwimmtrainer und arbeitete auf der Basler Börse. Als die zuging, studierte er Angewandte Psychologie und ist jetzt seit 27 Jahren Sport-Mentaltrainer.

Auch Trainer-Ausbildung ist wichtig

Im Vordergrund seiner Arbeit steht die Talententwicklung und die Leistungsförderung. Darum sagt Robert Lauber auch: «Ich finde es sinnvoll, wenn ein Mental-Trainer auch eine Trainerausbildung abgeschlossen hat.» Dies sei wichtig um herauszufinden, was im Inneren eines Sportlers oder Sportlerin vor sich gehe.

Im Gespräch mit dem «Regionaljournal Basel» wird Robert Lauber auch auf die Situation im Fussball beim Elfmeter angesprochen, also dort, wo die Psyche von Schütze und Goalie besonders im Zentrum steht: «Da muss vor allem der Spieler, der den Penalty schiesst, alles ausblenden. Und versuchen, sich schon im Vorfeld des Spieles überhaupt auf die Situation im Stadion vorzubereiten, soweit das überhaupt möglich ist.»

Eine unsichere Sache bleibe die Situation aber trotzdem, sagt Robert Lauber.

(Regionaljournal Basel, 17.30 Uhr)