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Sportgast-Interview mit Yves Haussener
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 07.04.2019.
abspielen. Laufzeit 07:00 Minuten.
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Sportgast Yves Haussener «Ich führe als Beachvolleyballer ein Traumleben»

Yves Haussener über Turniere am anderen Ende der Welt und den Spagat zwischen Strand und Vorlesungssaal.

Yves Haussener (20) gehört zu den besten Beachvolleyballern der Schweiz. Letztes Jahr holte er an den Schweizermeisterschaften die Bronzemedaille und erhielt den Sportpreis der Uni Basel.

Yves Haussener, diese Woche hat es in der Region Basel geschneit. Was geht einem Beachvolleyballer da durch den Kopf?

Haussener: Es war ein bisschen schade, weil wir am Dienstag bereits draussen trainieren konnten. Das ist sehr selten für diese Jahreszeit. So mussten wir wieder in die Beachhalle nach Arlesheim ausweichen. Diese ist zwar toll, doch wir trainieren schon lieber draussen.

Die Beachvolleyball-Saison in der Schweiz geht erst langsam los. Sie haben dieses Jahr aber bereits an Turnieren in Kambodscha und Australien teilgenommen. Und haben in Neuseeland ein Trainingslager absolviert.

Es war eine grossartige Reise. Wir haben in Sydney gespielt und in Neuseeland mit lokalen Teams trainiert. Dort hatten wir eine super Zeit und gingen gut vorbereitet nach Kambodscha, wo wir das Turnier auf dem dritten Platz beendet haben und so viele Punkte und Selbstvertrauen mit nach Hause genommen haben.

Wenn man Ihre Bilder auf Instagram anschaut, sieht man viel Sonne, Strand und Beachvolleyball. Führen Sie momentan ein Traumleben?

Ja. Es ist ein schönes Leben. Ich kann das tun, was ich am liebsten mache. Dass ich meine Leidenschaft an solchen Orten ausleben kann, ist wirklich eine tolle Sache.

Zurück in Basel studieren Sie wieder Geschichte und Sport an der Uni Basel. Wie war die Umstellung von Strand und Sonne auf Vorlesungssaal?

Ich bin mit so vielen Erlebnissen und einem Erfolgserlebnis zurückgekommen und am folgenden Tag um 07:30 Uhr an die Uni gegangen. Da war ich noch in einem komplett anderen Film. Das war sehr speziell, hat aber auch Spass gemacht, weil ich im Studium viele tolle Kollegen habe und wieder einmal etwas anderes als Beachvolleyball gehört habe.

Von was träumen Sie im Beachvolleyball?

Ich möchte in der Weltrangliste so weit nach vorne kommen wie möglich. Olympia habe ich immer im Hinterkopf, aber das ist momentan nur ein Traum. Ich versuche mich Schritt für Schritt hochzuarbeiten.

Sind knapp über 1.80m gross. Kann man es aus Ihrer Sicht mit dieser Grösse überhaupt an die Weltspitze schaffen?

Es ist sicher ziemlich schwierig. Es gibt eine Handvoll Spieler, die es mit meiner Grösse geschafft haben. Ich möchte einfach das Maximum aus mir herausholen. Als Motivation schaue ich mir deshalb oft kleine Spieler an, die es mit meiner Grösse geschafft haben.

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