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Stadtbild im Wandel Restaurants und Cafés erobern sich Plätze zurück

Wo früher Kleider- und Schuhläden waren, eröffnen in der Basler Innenstadt immer mehr Gastronomiebetriebe.

Seit Anfang Jahr kann man vis-à-vis vom Theater Basel spanische Tapas essen. Zuvor wurde in der Liegenschaft jahrelang Regenkleidung verkauft. «Der Standort ist für uns sehr gut», sagt Peter Sterli, Unternehmensleiter der «Parterre»-Gruppe, welche das Restaurant «Paseo» eröffnet hat. «Gleich vor dem Restaurant hat es eine Tramhaltestelle, gleich gegenüber ist das Theater und das Stadtcasino».

Wo ein Kleidergeschäft nicht mehr funktioniert, springt ein Gastro-Unternehmen ein. Ein Trend, der in der ganzen Innenstadt zu beobachten ist. Ein ähnliches Beispiel findet sich ein paar Meter weiter in der Steinenvorstadt. Dort eröffnete ein mexikanisches Restaurant, wo früher eine Modeboutique für Jugendliche war.

Tiefere Mietzinse

Für Maurus Ebneter, Präsident des Basler Wirteverbands, liegen die Gründe für diesen Wandel auf der Hand: «Der Detailhandel ist in der Krise, wegen des schwachen Euros und wegen des Onlineshoppings. Weil manche Läden sogar schliessen müssen, sinken nun die Mietpreise und werden auch für Gastronomiebetriebe erschwinglich.» Vor zehn Jahren habe noch kaum jemand mit dieser Entwicklung gerechnet, sagt Ebneter: «Damals hatten wir Angst, dass die Gastronomie vom Detailhandel aus der Innenstadt verdrängt wird. Nun sieht es anders aus. Es gibt tatsächlich einen Anstieg.»

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