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Ansicht vom Kantonsspital Bruderholz.
Legende: Seit Wochen in der Kritik: das Kantonsspital Bruderholz. Keystone
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Basel Baselland Standort Bruderholzspital soll gestärkt werden: Mit einem Ausbau

Die Verantwortlichen des Kantonsspital Baselland wollen das Vertrauen das Bruderholzspital zurückgewinnen. Sie haben heute das Betriebskonzept vorgestellt. Dies sieht die Stärkung der Akutgeriatrie und eine neue Frauenklinik vor. Dafür gibt es einen Ausbau für 40 Millionen Franken.

Das Bruderholzspital hat turbulente Wochen hinter sich. 5 Orthopäden haben das Spital verlassen. Ein klares Betriebskonzept fehlte. Diese Zweifel wollten die Verantwortlichen mit dem Vorstellen eben dieses Konzepts ausräumen. Dieses sieht zwei neue Kernkompetenzen des Spitals vor.

Die Akutgeriatrie/Rehabilitation wird ausgebaut. Es gibt immer mehr ältere Menschen. Sie brauchen nach einer Operation immer mehr Pflege. Hierzu sollen vier Stockwerke zusammengelegt und saniert werden. Andererseits wird ein Neubau für eine Frauenklinik erstellt.

Frauenklinik der besonderen Art

Der Focus der Frauenklinik liegt nicht bei den Geburten. Die Geburtshilfe wird zwar à jour gebracht, ein Ausbau lohnt sich wegen den schwindenden Geburten aber nicht. Nein. Der Hauptfocus liegt auf den Beschwerden der älteren Frauen. Brustkrebs. Inkontinenz. Hier soll es auch eine enge Zusammenarbeit mit der betreffenden Abteilung für ältere Menschen geben.

Der CEO des Kantonsspitals Baselland, Heinz Schneider, ist überzeugt, dass dieses Konzept greifen wird. Man werde stolz sein auf das Bruderholzspital, betont er. Die Verantwortlichen räumten jedoch ein, dass sie in der Vergangenheit Fehler gemacht haben, was die Kommunikation angeht. Dies solle sich künftig ändern. Die im Raum stehenden Vorwürfe eines schwierigen Führungsstils wurden dementiert.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Nico Basler , Basel
    Super, das Fass ohne Boden des CEO Heinz Schneider und seinem Chef.
    1. Antwort von Michael Hunziker , 4456 tenniken
      Bin Ihrer Meinung, Herr Basler! Unglaublich, welch grosse finanzielle "Spielwiese" den Herren CEO's (ich meine auch den von der Psychiatrie Baselland) zugestanden wird. Nur für's Pflegepersonal - die tragende Säule - jedes Spitals reicht's halt nicht.