Zum Inhalt springen

Steine von Bondo Spielplatz und Denkmal zugleich

Auf der Oekolampad-Matte wurde am Mittwochnachmittag ein Kinderspielplatz eröffnet. Die grossen Steine stammen vom Bergsturz in Bondo, bei dem letztes Jahr acht Menschen ihr Leben verloren haben.

Am Mittwochnachmittag wurde der neue Kinderspielplatz auf der Oekolampad-Anlage beim Allschwilerplatz eröffnet. «Wir wollten einen Spielplatz mit grossen Steinen, Holz und Sand. Es ist uns ein Anliegen, dass die Kinder natürliches Material vorfinden», sagt der Leiter der Stadtgärtnerei, Emanuel Trueb.

Die grossen Steine stammen vom Bergsturz in Bondo. «Uns ist bewusst, dass hinter den Steinen eine Tragödie steht. Aber wir wollen die Steine auch als Denk- und Mahnmal einsetzen», so Trueb weiter.

Einmalige Sache

Der Spielplatz in Basel sei eine einmalige Sache, sagt die Gemeindepräsidentin von Bondo, Anna Giacometti: «Die anderen Steine im Bergell brauchen wir für den Aufbau von Schutzbauten».

Der Spielplatz gefällt Giacometti, die bei der Eröffnung dabei war, auch optisch sehr gut. Und das Wichtigste sei sowieso, dass er die Kinder glücklich mache.

Der Bergsturz von Bondo

Beim Bergsturz am Piz Cengalo kamen am 23. August 2017 acht Wanderer ums Leben. Aufgrund des heftigen Murgangs - 3.1 Kubikmeter Fels donnerten ins Tal - musste auch das vier Kilometer entfernte Dorf Bondo evakuiert werden. Insgesamt 99 Gebäude wurden beschädigt. Der Gesamtschaden wird auf 41 Millionen Franken geschätzt.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.