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Stromversorgung Einzigartige Methode lässt Hochspannungsleitung verschwinden

Heute wurde in die Tunnelbohrmaschine Lena getauft. Sie soll einen Tunnel unter dem Bruderholzquartier bohren.

Die Elektra Birseck EBM und die Industriellen Werke Basel IWB erneuern ihr Stromnetz. Für das letzte Teilstück vom Unterwerk «Froloo» in Richtung Allschwil setzen sie jetzt eine neue Technik ein: Eine Bohrmaschine bohrt sich von Bottmingen her in Richtung Bruderholz. In diesen Tunnel soll später die Hochspannungsleitung gelegt werden, die heute noch oberirdisch verläuft.

Die Bohrmaschine erinnert an Tunnelbohrmaschinen vom Gotthard oder vom Belchen. Allerdings funktioniert sie wesentlich anders. Beim Eingang werden drei Meter lange Betonröhren eingesetzt. Diese Röhren werden dann ins Bohrloch gepresst und drücken den Bohrkopf in Richtung Ziel. Es ist möglich, auch Kurven zu bohren.

Der Stollen wird 560 Meter lang werden und einen Höhenunterschied von 65 Metern überwinden. Die geplanten Kosten belaufen sich 4 Millionen Franken. Nötig ist diese spezielle Baumethode, da das Gebiet stark besiedelt ist. Eine oberirdische Erschliessung mittels eines Grabens hätte für die Anwohner über eine längere Zeit einschneidende Auswirkungen.

(Regionaljournal Basel 17:30 Uhr)

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