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Tagung in Liestal 10'000 Freiwillige halten den Baselbieter Vereinssport in Schwung

Ohne die ehrenamtliche Arbeit könnten die Sportvereine nicht leben. Doch viele haben Mühe, alle Funktionen zu besetzen.

Zum Problem der Freiwilligenarbeit im Vereinssport organisierte das Baselbieter Sportamt eine ganztägige Tagung in Liestal. «Die Freiwilligenarbeit ist der Motor der Sportförderung», sagte Erziehungsdirektorin Monica Gschwind in ihrer Eröffnungsrede. Und Sportamt-Leiter Thomas Beugger meint schonungslos: «Ohne Freiwillige läuft gar nichts.»

Rund 10'000 Funktionen müssen die 600 Baselbieter Sportvereine mit Freiwilligen besetzen. Und eine Umfrage unter den Vereinen zeigt, dass die Rekrutierung von Freiwilligen auf dem Sorgenbarometer ganz zuoberst steht. Zwei von fünf Vereinen sehen sich gar längerfristig in ihrer Existenz bedroht.

Das Problem sei nicht unbedingt neu, sagt Beugger. Aber früher sei es so gewesen, dass sich auch mal mehrere Personen für einen Job gemeldet hätten. Heute sei man eher in der Situation, dass man einfach nehmen müsse, wen man findet.

Es gebe nicht einen speziellen Bereich, wo das Problem besonders akut sei, sagt Beugger. «Aber es ist klar: Das Wichtigste ist, dass wir genug Trainer und Trainerinnen haben.» Denn wenn die fehlen würden, brauche es auch die anderen Freiwilligen nicht.

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