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Legende: Audio Baselbieter Kantonsangestellte erhalten mehr Lohn abspielen. Laufzeit 01:19 Minuten.
01:19 min, aus Regionaljournal Basel Baselland vom 12.12.2018.
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Teuerungsausgleich Baselbieter Kantonsangestellte erhalten mehr Lohn

Der Landrat hat dem von der Regierung beantragten Teuerungsausgleich von 1,4 Prozent für das kommende Jahr zugestimmt.

Das Baselbieter Staatspersonal erhält erstmals seit Jahren wieder einen Teuerungsausgleich. Das Kantonsparlament hat die generelle Lohnerhöhung am Mittwochabend einstimmig abgesegnet. Sie belastet das Budget 2019 mit 8,3 Millionen Franken.

Von der Erhöhung der Löhne um 1,4 Prozent entfallen 0,9 Prozent auf dem vollständigen Ausgleich der Teuerung von 2018. Mit den restlichen 0,5 Prozentpunkten wird gemäss Vorlage der in den vergangenen Jahren aufgelaufene Teuerungsrückstand ausgeglichen.

Dem Personal «etwas zurückgeben»

Alle Landratsfraktionen standen hinter der generellen Lohnerhöhung. Den Kantonsangestellten soll damit etwas zurückgegeben werden, hiess es mehrfach. Der Schritt sei ein erfreuliches Zeichen.

Die Mitarbeitenden des Kantons waren in der jüngeren Vergangenheit von mehreren Massnahmen zur Entlastung des Staatshaushalts betroffen. Neben dem jahrelangen Verzicht auf den Teuerungsausgleich musste des Baselbieter Staatspersonal 2015 auch eine generelle Lohnkürzung von einem Prozent hinnehmen.

Landrat startet Budgetdebatte

Der Baselbieter Landrat hat am Mittwochabend die Beratungen zum Budget 2019 und dem Aufgaben- und Finanzplan 2019 bis 2022 begonnen. Der Voranschlag für das kommende Jahr sieht nach derzeitigem Stand einen Überschuss von 62,5 Millionen Franken vor.

Die SP hat mehrere Budgetanträge eingereicht, wo beispielsweise mehr Geld für Gleichstellungsprojekte gefordert werden. Die Anträge dürften es aber schwierig haben, denn die Bürgerlichen wehren sich dagegen, nun wieder mehr Geld auszugeben. Am Mittwochabend behandelte das Parlament acht Budgetanträge - alle wurden abgelehnt. Über die weiteren Anträge entscheidet der Landrat bei der Fortsetzung der Debatte am Donnerstag.

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