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Tiefer Pegel Hotelschiffe können nicht mehr fahren auf dem Rhein

Sie müssen derzeit im Hafen bleiben.

Rund 130'000 Touristinnen und Touristen bringen die Hotelschiffe pro Jahr nach Basel. Viele von ihnen blieben nicht nur auf dem Schiff, sondern würden auch noch etwas von der Stadt sehen wollen, sagt Christoph Bosshardt, Vizedirektor von Basel Tourismus. «Sehr viele von ihnen gehen auf eine Stadtführung und besuchen ein Restaurant.»

Flusskreuzfahrten seien wichtig für den Tourismus in Basel. «Das ist ein wachsendes, boomendes Geschäft.» Diese Touristen würden rund 50'000 Übernachtungen pro Jahr generieren. Dass derzeit kaum mehr etwas geht auf dem Rhein, sei für Basel daher keine gute Nachricht.

Strategisch wichtig

Flusskreuzfahrten sind für Basel nicht nur wegen Logiernächten und Stadtführungen wichtig. Interessant seien sie auch, weil sie Leute aus Ländern anlockten, die Basel bisher nicht gut kannten, sagt Bosshardt, namentlich aus Nordamerika und Australien

Von gestrandeten Passagieren, die extra für eine Flusskreuzfahrt aus Übersee angereisten seien, habe Basel Tourismus keine Kenntnis. Dies wohl auch darum, weil viele Anbieter selbst Ausweichprogramme angeboten hätten.

Donau statt Rhein

Das bestätigt André Auderset von der Schweizerischen Vereinigung für Schifffahrt und Hafenwirtschaft. «Ihnen macht man Alternativangebote mit Busreisen oder sucht andere Flüsse wie die Donau oder die Mosel, wo man zumindest derzeit noch fahren kann.»

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